Hinweise zur Vorgehensweise beim Workshop

Workshop „Die optimale Wohnungs­lo­sen­hilfe“

Workshop „Die optimale Wohnungslosenhilfe“
Workshop „Die optimale Wohnungs­lo­sen­hilfe“

Letzten Donnerstag (07.09.2017) hatten Janine Husmann und Frank Kruse von der Wohnungs­lo­sen­hilfe Freistatt (WLH) inter­es­sierte Bewohner der drei WLH-Bereiche (statio­näres Wohnen / Dezen­trales Statio­näres Wohnen, DSW / Nach­Ge­hende Hilfe, NGH) zu einem Workshop einge­laden. Er war in Zusam­men­ar­beit von Mitar­bei­tenden der Wohnungs­lo­sen­hilfe, Bewohnern und Mitar­bei­tern unserer Online-Redaktion vorbe­reitet worden.

Der Workshop – Weg zur optimalen Wohnungs­lo­sen­hilfe?

Frank Kruse stellt den Workshop-Ablauf vor (... anklicken für größere Ansicht)
Frank Kruse stellt den Workshop-Ablauf vor

Zuerst wurden in drei Arbeits­gruppen Eindrücke und Gedanken zu sechs Themen­be­rei­chen rund um die Wohnungs­lo­sen­hilfe gesammelt und gegen­seitig vorge­stellt.

Themenauswahl der Vorrunde zum Workshop „Die optimale Wohnungslosenhilfe“Themenauswahl der Vorrunde zum Workshop „Die optimale Wohnungslosenhilfe“
Themen­aus­wahl der Vorrunde zum Workshop „Die optimale Wohnungs­lo­sen­hilfe“

Nach dem gemein­samen Mittag­essen hatten dann alle Teil­neh­mende in drei Gruppen die Gele­gen­heit ihre Vorstel­lungen, Gedanken und Ideen zu einer idealen Wohnungs­lo­sen­hilfe mitzu­teilen. Dabei waren auch Vorschläge erwünscht, die aus heutiger Sicht wohl eher als Utopie angesehen würden.

Hinweise zur Vorgehensweise beim Workshop
Hinweise zur Vorge­hens­weise beim Workshop

Die Ergeb­nisse aus diesem Workshop mit inte­grierter Bewoh­ner­be­fra­gung sollen im Rahmen des Quali­täts­ma­nage­ments der WLH in den nächsten Wochen ausge­wertet werden und bei der künftigen Arbeit der Wohnungs­lo­sen­hilfe berück­sich­tigt werden.

Über­le­gungen zu einer Bewoh­ner­ver­tre­tung

Bei diesem Workshop kam auch die Frage nach einer Bewoh­ner­ver­tre­tung für die Wohnungs­lo­sen­hilfe in Freistatt auf, zu der es vor etlichen Jahren schon einen „Anlauf“ gegeben haben soll. Solch ein Vorhaben stellt aber sicher eine ernst­hafte Heraus­for­de­rung besonders für die dann als Vertreter gewählten Bewoh­nenden dar – der damalige Versuch endete jeden­falls mit einer Auflösung mangels konti­nu­ier­li­cher Mitarbeit inter­es­sierter Bewohner.

Eine besondere Schwie­rig­keit stellt dabei natürlich auch die immer bestehende Fluk­tua­tion an mitar­bei­tenden Bewoh­nenden dar – die Wohnungs­lo­sen­hilfe ist nun einmal vom Konzept her eine zeitlich begrenzte Hilfe um betrof­fene Menschen wieder zurück in den „normalen“ Alltag unserer Gesell­schaft zu bringen. Aber wahr­schein­lich müssen auch hierbei einfach nur genug Versuche unter­nommen werden, um so eine Mitbe­wohner-Vertre­tung dauerhaft zu etablieren?

Ende des Monats soll bei einem weiteren Treffen allen Betei­ligten eine abschlie­ßende Zusam­men­fas­sung vorge­stellt werden. Wir werden die Aktion weiter beob­achten und euch dann hier von den Ergeb­nissen berichten.