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Die erste Unescon

Fr. 28. Juni • 18:30So. 30. Juni • 22:30

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Wer kennt sie nicht – die „Post-Euro­vi­­si­o­­näre Depres­sion“ (PED), von der in der ESC-Nach­­­saison viele Fans geplagt werden.

Seit diesem Jahr gibt es eine Lösung für die karge Zeit des musi­ka­li­schen ESC-Sommer­­lochs: UNESCON – die erste inter­na­tio­nale Song Contest Conven­tion, die erstmalig vom 28. bis 30. Juni 2019 in Hannover statt­finden wird.

Geplant ist ein „Wacken“ Festival für die Euro­vi­sion Szene – ein Wochen­ende mit einem umfang­rei­chen Programm, Sigh­t­­se­eing-Touren, Auto­gramm­stunden bekannter ESC-Künstler, Workshops und Konzerten, zu dem Gäste aus aller Welt einge­laden sind.

Das Highlight der UNESCON – ein ESC Gala­kon­zert mit einem Live-Orchester und einer anschlie­ßenden offi­zi­ellen Party am Samstag wird flankiert von weiteren Programm­punkten wie einer Meet & Greet-Session mit betei­ligten Künstlern, einem kuli­na­ri­schen Get Together am Vorabend und einem Abschluss­kon­zert am letzten Tag des Events.

Die Gast­ge­ber­stadt Hannover kann sich nicht nur mit dem Titel UNESCO City of Music rühmen, sondern fungiert dank Lena Meyer-Landrut längst als Euro­vi­sion City.  Außerdem ist Hannover Wahl­heimat von Dr. Euro­vi­sion Irving Wolther, dem führenden deutschen Experten für den Euro­vi­sion Song Contest und dem Initiator der UNESCON.

Hannover ist aller­dings nicht nur ein Musik­standort, sondern ein attrak­tives Reiseziel. Nicht ohne Grund fällt die UNESCON zusammen mit dem Auftakt des größten Schüt­zen­festes der Welt. Weitere kuli­na­ri­sche, musi­ka­li­sche und histo­ri­sche Kennen­lern­an­ge­bote des UNESCON-Partners Hannover Tourismus geben dem Wochen­ende einen perfekten Rahmen.

 

UNESCON 2019

28. Juni

Freitag

10:00 – 18:00 | Regis­trie­rung und Ausgabe von Event-Pässen

Veran­stal­tungsort: Pavillon Hannover

15:00 – 17:30 | Stadt­rund­fahrt "Hannover ganz groß"

Für weitere Infor­ma­tionen und Buchungs­mög­lich­keiten klicken Sie auf den Titel der Veran­stal­tung

15:00 – 18:00 | Stadt­rund­fahrt "Sound of Hannover"

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19:00 | Welcome-Lounge & "Get Together" mit Dinner

Für Advanced / All Inclusive / VIP-Ticket-Holder | Veran­stal­tungsort: Georgen Terrassen

29. Juni

Samstag

10:00 – 13:00 | Stadt­rund­gang "Hanno(ver)nascht"

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10:00 – 14:00 | Tagesar­ran­ge­ment "Altstadt & Herren­hausen"

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10:00 – 14:00 | Tagesar­ran­ge­ment "Schloss Mari­en­burg"

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10:00 – 15:00 | Tagesar­ran­ge­ment "Stein­huder Meer"

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15:00 | Pres­se­kon­fe­renz und Meet & Greet

Veran­stal­tungsort: Pavillon Hannover

ab 18:00 | Regis­trie­rung und Ausgabe von Event-Pässen

Veran­stal­tungsort: Pavillon Hannover

18:30 | VIP-Sekt­em­p­­fang für Künstler und Gäste

Für VIP-Ticket-Holder | Veran­stal­tungsort: Pavillon Hannover

20:00 | UNESCON-Gala­­kon­zert und ESC-Disco mit Über­ra­schungs­gast

Veran­stal­tungsort: Pavillon Hannover

30. Juni

Sonntag

ab 9:00 | Schüt­zen­aus­marsch

Veran­stal­tungsort: Schüt­zen­fest Hannover

14:00 | Schall­plat­ten­börse

mit Chill-out Lounge und Gepäck­auf­be­wah­rungs­mög­lich­keit

15:00 | Abschluss­kon­zert

Für All Inclusive / VIP-Ticket-Holder | Volks­hoch­schule Hannover

Die Künstler

Manuela Bravo

ESC-Teilnahme: 1979

Nur wenige Euro­vi­sion Song Contest Künstler haben es geschafft, ihren Platz auf der zeitlosen Ohrwurm­liste des Wett­be­werbs zu sichern. Eine von ihnen ist Maria Manuela de Oliveira Moreira Bravo.

Manuela Bravo veröf­fent­lichte ihre erste Single „Nova Geração“ bereits mit 15 Jahren in 1973. Nur sechs Jahre später durfte sie als Gewin­nerin des Festivals da Canção Portugal beim Grand Prix Euro­vi­sion de la Chanson vertreten.

Während Ralph Siegel 1979 mit Dschingis Khan den vierten Platz in Israel feierte, landete die Sängerin auf Platz neun – sicher­lich beein­flusst von der ungüns­tigen Start­po­si­tion als erste Teil­neh­merin des Abends. Dennoch ist die Up-Tempo-Nummer „Sobe, sobe, balão sobe“ („Steig auf, steig auf, Ballon, steig auf“) mit dem typischen Sound der 1970ern einer der besonders erfolg­rei­chen Beiträgen der 50-jährigen Wett­be­werbs­ge­schichte des Landes.

Seit den 1990ern schlägt Manuela Bravo musi­ka­lisch eine Brücke zwischen Pop und portu­gie­si­scher Musik­tra­di­tion. Dabei tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters Loubet Bravo – einem heraus­ra­genden Vertreter der portu­gie­si­schen Fado-Kunst.

Das jüngste Projekt von Manuela ist die Koope­ra­tion mit der Estrada Fado Group aus den nieder­rhei­ni­schen Neuss, mit der die Sängerin in diesem Jahr auf eine Deutsch­land Tournee geht.

In dieser außer­ge­wöhn­li­chen Konstel­la­tion treten die Künstler sowohl beim Gala­kon­zert der UNESCON Conven­tion als auch beim Abschluss­kon­zert am darauf­fol­genden Tag in Hannover auf.

Estrada Fado Group

Fado-Klänge sind beim Euro­vi­sion Song Contest nicht unge­wöhn­lich, greifen doch portu­gie­si­sche Teil­nehmer oft auf die musi­ka­li­sche Tradition ihres Landes.

Die Estrada Fado Group mit Mitglie­dern aus Portugal, Deutsch­land, Türkei, Polen und Grie­chen­land, gegründet in 2014 in nieder­rhei­ni­schen Neuss, bricht mit der tradi­tio­nellen Herkunft des Fado und erweitert ihn zu einem multi­kul­tu­rellen Instru­men­tal­kon­zept.

Im Mittel­punkt des unge­wöhn­li­chen Ensembles steht dabei ein Instru­ment, das man bei einer Fado-Formation am wenigsten vermuten würde: die türkische Lang­hals­laute Bağlama.

Das einzig­ar­tige Projekt wurde anfangs von Puristen kritisch beäugt. Fado vom Nieder­rhein? Mit einer türki­schen Bağlama anstelle der portu­gie­si­schen Gitarra?

Der Erfolg belehrte die Kritiker eines Besseren: Seit dem ersten Auftritt der Estrada Fado Group ist kein Konzert vergangen, bei dem die Musiker nicht frene­tisch vom Publikum bejubelt wurden. Und das blieb auch bei den Granden der portu­gie­si­schen Musik nicht unbemerkt.

Teresa Tapadas, eine der großen portu­gie­si­schen Fado-Inter­pretin, stellte bereits ihre bezau­bernde Stimme für die erste CD-Produk­­tion der Formation „Estrada da amizade“ zur Verfügung.

Nun geht die Estrada Fado Group 2019 mit einer weiteren Sange­s­ikone aus Portugal auf Tournee: Euro­vi­si­ons­le­gende Manuela Bravo, die ihr Talent in den Dienst der vielfach gewür­digten Combo, die mithilfe des UNESCO-Welterbes Fado eine Brücke zwischen den Kulturen schlägt.

Die Estrada Fado Group sind:

  • Luis Delgado, Gesang & Percus­sion
  • Serdar Yayla, Bağlama
  • Hanz Fuecker, Piano
  • Dagmara Zajac, Gesang & Cello
  • Kostas Korovesis, Klas­si­sche Gitarre

Claes-Göran Heder­ström

ESC-Teilnahme: 1968

Det börjar verka kärlek, banne mej“ – seit 1968 gehört die leicht­fü­ßige Hommage an die Liebe zum schwe­di­schen Kulturgut. Der Interpret des Songs – Claes-Göran Heder­ström tritt nun beim großen ESC-Gala­­kon­zert auf!

Im schwarzen adretten Doppel­reiher und etwas verhal­tener in seiner Perfor­mance als Cliff Richard, der im gleichen Jahr mit „Congra­tu­la­tions“ den zweiten Platz beim Grand Prix Euro­vi­sion de la Chanson holte, sang sich Heder­ström 1968 in London bis zum fünften Platz.

Banne mej“ mag zwar das Aushän­ge­schild des schwe­di­schen Sängers sein, jedoch veröf­fent­lichte der mitt­ler­weile 73jähriger zwischen 1967 und 1983 drei Alben und mehrere Singles, unter anderem Cover­ver­sionen der Beatles-Hits, etwa „Ob-La-Di, Ob-La-Da“.

Nach einer Mitte der 1980ern einge­legten Pause vom Musik­ge­schäft, kehrte Heder­ström nur eine Dekade später zurück auf die Bühne und wird in Schweden stets als eine der Melo­­di­­fes­­ti­valen-Legenden gefeiert.

In 2011 veröf­fent­lichte der Sänger das Album „Sega Gubbar“, auf dem er die einge­hendsten Hits der 50er und 60er neu inter­pre­tiert – zwischen „Sway“ von Dean Martin und „Sunny Afternoon“ von The Kinks darf natürlich der von Peter Himmel­strand für den Song Contest 1968 kompo­nierter Song „Det börjar verka kärlek, banne mej“ nicht fehlen.

Korjun

Im Rahmen der ersten Song Contest Conven­tion habt ihr nicht nur die Möglich­keit, etablierte Wett­be­werbs­le­genden zu erleben, sondern auch neue Talente zu entdecken.

Den Anfang macht am Freitag, den 28. Juni der 1988 in Seoul geborene Korjun (Jun Huh). Der Pianist und Musiker, der hervor­ra­gend Musik­stücke nach Gehör spielen kann, sorgt bei der Welcome-Lounge in den Georgen Terrassen für musi­ka­li­sche Unter­ma­lung.

Auf dem Programm stehen selbst­ver­ständ­lich die absoluten Hits des Wett­be­werbs. Wenn ihr einen bestimmten musi­ka­li­schen Herzens­wunsch habt, kann dieser auch erfüllt werden.

Korjun studiert aktuell Audio Engi­nee­ring an der SAE in Bochum, um seine musi­ka­li­schen Kennt­nisse zu erweitern. Seitdem er in Deutsch­land lebt, ist er ein großer Fan des Euro­vi­sion Song Contests und setzt sich damit ausein­ander, indem er jedes Jahr die Veran­stal­tung mitver­folgt und die Musik­stücke musi­ka­lisch sowie technisch analy­siert.

Der Künstler gibt regel­mäßig Konzerte und ist ein häufiger Gast bei den EuRU­B­vi­­sion-Veran­stal­­tungen an der Ruhr Univer­sität Bochum.

Korjun kompo­niert ebenfalls eigene Musik­stücke und sein Traum ist, eigene Songs ins Rennen des Euro­vi­sion Song Contests zu schicken.

Corinna May

ESC-Teilnahme: 2002

1999 war ein gutes Jahr für Ralph Siegel. Der eigent­liche Gewin­ner­titel des damaligen deutschen Vorent­scheides „Hör den Kindern einfach zu“, vorge­tragen von Corinna May, wurde aufgrund einer früheren Veröf­fent­li­chung disqua­li­fi­ziert. Wegen diesen Manage­ment­feh­lers fuhr nach Jerusalem die extra für den Euro­vi­sion Song Contest gegrün­dete Band Sürpriz mit dem passenden Song „Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat“ und belegte im inter­na­tio­nalen Finale den zweiten Platz.

Die geborene Bremerin Corinna May, die ihre künst­le­ri­sche Karriere erst im Alter von 20 Jahren startete und dafür ihren Beruf als Diplom-Masseurin aufgab, nahm den Vorfall gefasst und bewarb sich im nächsten Jahr erneut für den deutschen Vorent­scheid.

Die von Ralph Siegel geschrie­bene Ballade „I Believe In God“ hatte aller­dings keine Chance gegen Stefan Raabs „Wadde hadde dudde da?“-Glitzershow, die haushoch gewann und im inter­na­tio­nalen Vergleich den fünften Platz holte.

Erst 2002 nahm Corinna erneut am natio­nalen Finale teil – diesmal mit Erfolg, auf den in Tallinn anschlie­ßend die nächste Ernüch­te­rung – der 21. Platz – folgte.

Nach einer kreativen Pause, in der die Sängerin, die in den Bereichen Gospel und Jazz zuhause ist, die Klarheit über ihren zukünf­tigen musi­ka­li­schen Werdegang gewinnen wollte, meldete sie sich 2006 mit ihrem bereits vierten Album „Jetzt wie noch nie“ zurück.

Es folgen Touren mit eigenem Trio und 2013 gründet Corinna OneKiss – ein musi­ka­li­sches Duo, das unter dem Motto „Party, Spaß und gute Laune“ über­wie­gend in Nord­deutsch­land unterwegs ist.

Man kann gespannt bleiben, welches Reper­toire die Künst­lerin für ihren Auftritt beim Gala­kon­zert der Conven­tion vorbe­reitet hat.

Elina Nechayeva

ESC-Teilnahme: 2018

Selbst­ver­ständ­lich nehmen nicht nur Legenden des Wett­be­werbs am Gala­kon­zert der ersten Song Contest Conven­tion teil, sondern auch Künstler, die erst vor einem Jahr in die Geschichte des Wett­be­werbs einge­gangen sind.

Der ESC-Newbie-Status schmälert jedoch nicht ihre Präsenz im Euro­vi­­sion-Universum. So ist es auch bei der Head­linerin des dies­jäh­rigen UNESCON-Konzerts – der estni­schen ESC-Teil­­neh­­merin des Vorjahres Elina Nechayeva.

Obwohl der Euro­vi­sion Song Contest schon seit Dekaden kein Chanson-Wett­be­werb mehr ist und eine breite Palette an Genres aufweist, hat das Opern­genre es nicht ganz leicht auf der über­wie­gend mit Popmusik beschallten Wett­be­werbs­bühne.

Die in Tallinn geborene Elina Nechayeva belegte mit ihrem Opera-Cross-Over-Song „La Forza“ den achten Platz. Das ist eins der besten Resultate für einen Beitrag dieses Genre, das nur noch 2015 von dem italie­ni­schen Trio Il Volo getoppt wurde, die in Wien den dritten Platz belegt haben.

Der Karrie­reweg der 27-jährigen Estin zeichnete sich schon im Kindes­alter ab. Mit vier begann sie, in einem Kinder­chor zu singen. Was für viele nur ein Hobby bleibt, wird für Elina zum Beruf.

In 2014 absol­viert Elina Nechayeva ihr Bache­lor­stu­dium in Musik an der Tallinn Univer­sität, an das von 2014 bis 2016 ein Master­stu­dium an der Estni­schen Musik­aka­demie anschließt.

Elinas Opern­kar­riere startete im letzten akade­mi­schen Jahr mit einem Debut als Giannetta in Gaetano Donizetti „Der Liebes­trank“. Seitdem ist die Künst­lerin nicht aus der inter­na­tio­nalen Musikwelt wegzu­denken: Enga­ge­ment am Estni­schen Drama­theater, Auftritte mit den renom­mier­testen Orches­tern und Diri­genten der Welt, Teilnahme an diversen Wett­be­werben – die Sopra­nistin hat einen vollen Termin­ka­lender.

Schön, dass Elina sich im Juni dieses Jahres Zeit für den Auftritt in Hannover bei der UNESCON Song Contest Conven­tion nimmt – denn gerade steckt sie in den Vorbe­rei­tungen ihrer Welttour, die im kommenden Jahr statt­finden wird.

Da die Sopra­nistin aller­dings eine sehr offene und neugie­rige Persön­lich­keit ist und Reisen, Entdecken von neuen Kulturen und Sprachen, Mode, Kunst und kultu­rellen Events zu ihren Hobbies zählen, passt ihr Erscheinen auf der Pavillon-Bühne sehr gut zu ihrem Wesen.

Şebnem Paker

ESC-Teilnahme: 1996, 1997

Obwohl sich die Türkei 2013 komplett aus dem Euro­vi­sion Song Contest raus­ge­zogen hat, kann das Land auf mehrere erfolg­reiche Wett­be­werbs­jahr­gänge zurück­bli­cken.

1996 und 1997 gehören definitiv dazu. Ins Rennen wurde die damals 19-jährige Şebnem Paker geschickt, die tradi­tio­nelle türkische Musik mit der west­eu­ro­päi­schen Ästhetik auf der ESC-Bühne in den Einklang brachte.

Das erste Mal nahm die Sängerin 1996 am Euro­vi­sion Song Contest in Oslo teil und belegte mit dem Song „Beşinci mevsim“ („Die fünfte Jahres­zeit) den zwölften Platz. Nicht gut genug für Şebnem Paker, die im Folgejahr erneut am natio­nalen Vorent­scheid teilnahm, gewann und, begleitet von der Band Etnik, mit dem Song „Dinle“ („Hör zu“) in Dublin den dritten Platz eroberte.

Die in Istanbul geborene Şebnem begann ihren musi­ka­li­schen Werdegang als Musikerin: von 1992 bis 1996 studierte sie klas­si­sche Gitarre am Klas­si­schen Konser­va­to­rium in ihrer Heimat­stadt. Im Anschluss kam ein Gesangs­stu­dium an der zweit­größten Univer­sität in Istanbul – der Univer­sität Marmara.

1995 erfolgt die schick­sal­hafte Begegnung mit dem türki­schen Musiker, Kompo­nisten, Diri­genten und Autor der türki­schen ESC-Beiträge 1996 und 1997 Levent Çoker, die für Şebnem die Welt des Wett­be­werbs eröffnet.

Auch 1998 versucht sie ihr Glück beim natio­nalen Vorent­scheid erneut mit einem Levent Çoker Song mit dem Titel „Çal“. Diesmal gewann jedoch Tarkan Tüzmen, dessen melan­cho­­lisch-pathe­­ti­­sche Ballade „Unut­amazsın“ („Du kannst nicht vergessen“) in Birmingham lediglich den 14. Platz belegte.

Aus dem großen Show­busi­ness hat sich Şebnem seit ihrem ESC-Erfolg in 1997 aller­dings raus­ge­halten. Auch das im gleichen Jahr aufge­nom­mene Album „Dinle“ blieb das einzige. Die Künst­ler­kar­riere hat Şebnem gegen ein solides Leben als Musik­leh­rerin und Ehefrau und Mutter einge­tauscht – gibt aber hin und wieder doch ein Konzert. Umso mehr freuen wir uns, den seltenen Gast auf der Bühne der ersten Song Contest Conven­tion begrüßen zu dürfen.

Chiara Siracusa

ESC-Teilnahme: 1998, 2005, 2009

Die 1976 in Valetta auf Malta geborene Chiara Siracusa kennt man in den ESC-Kreisen als dreifache Teil­neh­merin des Wett­be­werbs.

Das erste Mal betrat die Malte­serin die Euro­vi­­sion-Bühne 1998 in Birmingham. Mit ihrer klas­si­schen Ballade “The One That I Love” belegte sie den dritten und völlig verdienten Platz an der Spitze des Wett­be­werbs, zusammen mit Dana Inter­na­tional (Platz eins, „Diva“) und Imaani (Platz zwei, „Where Are You?“). Dabei trennten Chiara und Dana lediglich sieben Punkte vonein­ander.

Die Sängerin, die von ihren Fans völlig zu Recht „The Voice“ genannte wird, nahm nach ihrem Euro­vi­­sion-Erfolg drei Alben auf: „Shades Of One“ (1998), „What You Want“ (2000) und „Covering Diver­sions“ (2003).

Der nächste ESC-Auftritt folgte 2005 in Kiew – Chiaras selbst­ge­schrie­bener Song „Angel“ kam diesmal auf Platz zwei nach Elena Papa­rizous feurigen Nummer „My Number One“.  Die gefühls­volle Ballade, die ohne jeglichen Bühnen-Schnick-Schnack lediglich von der Stimme der Sängerin in die Herzen des Publikums getragen wurde, erschien auf dem im gleichen Jahr veröf­fent­lichten Album „Here I Am“.

2009 nahm Chiara erneut am Wett­be­werb teil – diesmal in Moskau, konnte sich aller­dings nicht durch­setzen und belegte mit einer weiteren Ballade „What If We“ den 22. Platz.

Auch wenn es nach dem letzten ESC-Auftritt um die Sängerin ruhig geworden ist, kann man sicher sein, dass Chiaras Stimme nicht an Ausdruck verloren hat. Wer weiß, viel­leicht wird ihr Auftritt bei der UNESCON ein kleiner Vorge­schmack darauf sein, was in den nächsten Jahren noch kommen wird.

Kaia Tamm ist der Über­ra­schungs­gast der ESC-Disco im Pavillon Hannover

Wir haben ja in den letzten Tagen mit den Hinweisen nicht gegeizt – nun ist es aber offiziell. Kaia Tamm ist der Über­ra­schungs­gast der ESC-Disco nach dem Gala­kon­zert der ersten Song Contest Conven­tion am 29. Juni.

Alice im Wunder­­land-Outfit, „Blue Monday“-Grundbeat und durch­ge­drehtes Bühnen­per­sonal – die blonde Sängerin nahm dieses Jahr mit ihrer schrill-verrückten Perfor­mance des deutsch­spra­chigen Songs „Wo sind die Katzen“ beim natio­nalen estni­schen ESC-Voren­t­­scheid Eesti Laul teil. Obwohl es zu einem Sieg nicht gereicht hat, ist Kaia bei den Euro­vi­­sion-Fans eher in der Erin­ne­rung geblieben als der eigent­liche Gewinner Victor Crone (der heute übrigens beim 1. Halb­fi­nale des Wett­be­werbs antritt).

Wo kommt denn Kaias Affinität zur deutschen Sprache her? Die Estin hat eine besondere Verbin­dung zu Deutsch­land, immerhin hat sie hier als Au-Pair-Mädchen und anschlie­ßend bei einem Kosme­tik­un­ter­nehmen gear­beitet. Das Singen ist für Kaia Tamm lediglich ein Hobby, bei dem sie sich von diversen Einflüssen inspi­rieren lässt.

Welche es bei dem „Katzen“-Lied waren und ob die Eesti Laul-Perfor­­mance noch getoppt werden kann, sehen wir am 29. Juni im Pavillon.

Der Eintritt zur ESC-Disco ist im Festi­val­ti­cket enthalten, für Kurz­ent­schlos­sene gibt es ein begrenztes Kontin­gent an Tickets an der Abend­kasse.

Sound­­check-Mode­ra­­toren beim UNESCON Gala-Konzert

Eurovision.de hat es bereits verraten – die Mode­ra­toren des UNESCON Gala-Konzerts stehen fest! Alina Stiegler und Stefan Spiegel führen zusammen mit dem Initiator der Conven­tion Irving Wolther durch den Abend.

Alina und Stefan sind längst zu den Testi­mo­nials des Euro­vi­sion Song Contests in Deutsch­land geworden und verbinden jour­na­lis­ti­sches Können mit den dem Event entspre­chenden lockeren Plau­derton in ihrer Bericht­erstat­tung.

Beide haben das anspruchs­volle Volon­ta­riat beim Nord­deut­schen Rundfunk hinter sich. Alina Stiegler ist seit 2016 das Gesicht der eurovision.de-Soundcheck-Sendungen, Stefan beschäf­tigt sich bereits seit 2011 mit dem Euro­vi­sion Song Contest. Während Alina außerhalb der ESC-Saison für den NDR Bericht erstattet, hat es Stefan zu funk gezogen – dem jungen Angebot für ARD und ZDF.

Für alle, die keine Möglich­keit haben, die beiden live in Hannover zu erleben, schaffen wir Abhilfe mit einem mächtigen Medi­en­partner! Eurovision.de – das offi­zi­elle Euro­vi­sion Song Contest-Inter­­ne­t­­portal des Nord­deut­schen Rundfunk überträgt das Gala-Konzert am 29. Juni 2019 der Conven­tion im Livestream.ONvv