denkmal aktiv 2023 / 24
Ab 6. März 2023 können sich bundesweit
Schulen für die Teilnahme bewerben
Vom 6. März 2023 bis zum 2. Mai 2023 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen für die Teilnahme am Schulprogramm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Schuljahr 2023/24 bewerben.
Mit ihrem Schulprogramm wirbt die DSD seit 2002 für das Baudenkmal als anregenden und anschaulichen Lerngegenstand. Das „denkmal aktiv“-Programm ermutigt Lehrkräfte, die Lernpotentiale des regionalen Kulturerbes für den Unterricht zu erschließen und lädt junge Menschen ein, den Erhalt von Denkmalen als Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise kennenzulernen. Die teilnehmenden Schulen werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fachlich und organisatorisch begleitet und finanziell mit 1.900 Euro unterstützt.
Bei der Durchführung des Schulprogramms kann die DSD auf die Mitwirkung von Partnern bauen, die in den Ländern oder auch bundesweit Schulprojekte unterstützen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) bringt den Schwerpunkt „Schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe untersuchen und vermitteln“ ein, in dem die Lerngruppen durch Schülerlabore begleitet werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, sich in „denkmal aktiv“-Projekten Bau- und Gründenkmalen in ihrem Bezug zur umgebenden Umwelt zu widmen. Die Deutsche UNESCO-Kommission, die auch Schirmherrin von „denkmal aktiv“ ist, ermuntert Schulen dazu, sich mit dem UNESCO-Welterbe in Deutschland zu beschäftigen.
# Bilder:
(1) Ein Chemie-Leistungskurs des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr beschäftigt sich in einem "denkmal aktiv"-Projekt mit Folgen der Flut im Ahrtal auf ihre Baudenkmale und untersucht Proben von z.B. Lehm- und Backstein im Schülerlabor der Universität Koblenz.
(2) Eine AG der Josef-Anton Rohe Grund- und Mittelschule Kleinwallstadt untersucht in ihrem "denkmal aktiv"-Projekt, wie sich an Denkmalen wie dem Templerhaus die Geschichte des Heimatortes ablesen lässt.
(3) Das "denkmal aktiv"-Projektteam des Lyonel-Feinger-Gymnasiums Mellingen auf Exkursion im Residenzschloss Weimar.
Weitere Partner des Schulprogramms sind das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg und die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW, das Ganztagsschulprogramm Rheinland-Pfalz, das Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt sowie das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.
Informationen und Ausschreibungsunterlagen unter www.denkmal-aktiv.de/teilnahme



