Honeytruck im Clochard in Hamburg - 24.11.2018

Honeyt­rucking nach Hamburg

Nachdem wir letzte Woche schon mit dem Schiff unterwegs waren, war diesmal ein Reisebus dran. Honeyt­ruck lud seine Fans ein, mit ihnen zum Konzert nach Hamburg zu fahren, ein Angebot, das fast 30 Fans dankbar annahmen. Der Clochard ist schon lange eine Hamburger Insti­tu­tion, wenn schon nicht in punkto über­trie­bener Rein­lich­keit, als Konzert­bühne aber auf jeden Fall.

Mit dem Bus und Honeytruck zum Clochard nach Hamburg - 24.11.2018
Mit dem Bus und Honeyt­ruck zum Clochard nach Hamburg – 24.11.2018

Der Clochard

Nach ein paar extra Abho­lungen durfte der Bus dann erst einmal zum Ausladen die Reeper­bahn verstopfen, dort befindet sich der Clochard nämlich. Ganz am Anfang, gleich neben dem Lehmitz. Man möchte übrigens gar nicht glauben, wie viel Zeug eine Band heut­zu­tage mit sich herum­schleppt. Und die passte dann trotzdem noch selbst mit auf die Bühne. Das ist übrigens im Clochard tatsäch­lich eine Leistung – die Bühne dort ist doch extrem über­schaubar. Das sind dann nicht nur Musiker zum Anfassen, das sind auch schnell mal Bands zum drüber­fallen. Aber alles gut gegangen.

Das Honeyt­ruck-Konzert

Honeyt­ruck wächst definitiv an seinen Aufgaben. Obwohl Gitarrist Sebastian und Sängerin Angelika gesund­heit­lich leicht ange­schlagen antraten, gab die Band von Beginn an alles was da war. Die mitge­reisten Zuschauer waren vom Konzert mindes­tens ebenso begeis­tert wie die einhei­mi­schen Gäste, die dem Hamburger Naturell gemäß erstmal ein wenig Zeit zum Auftauen brauchten. Honeyt­ruck brachte sie aber in Null­kom­manix auf Betriebs­tem­pe­ratur. Speziell Angelika wuchs über sich hinaus, was man ihr aller­dings hinterher auch anmerkte. Ihre Stimme hat sich danach eine Schonung wohl verdient: Die Band macht jetzt erst einmal 3 Monate Konzert­pause.

Die Nachfeier

Falls noch weitere Krank­heits­fälle aufge­treten sind, wir wünschen allen Teil­neh­menden gute Besserung. Irgend­wann gegen 7 Uhr morgens waren wir wieder in Wildes­hausen. An dieser Stelle ein großes Lob unserem wackeren Busfahrer, der wahr­schein­lich als einziger weiß, wie wir dahin wieder zurück­ge­kommen sind. Hab ich schon erwähnt, dass ich eigent­lich Urlaub habe? Ach, Schwamm drüber, war ein toller Trip. Gerne wieder. Danke auch nochmal an Honeyt­ruck für die Einladung und an Angelika für das bequemste Sofa, auf dem ich je vier volle  Stunden geschlafen habe. Wir sehen uns auf jeden Fall am 15. Dezember im Kayser­haus Wildes­hausen zu Wild Rock Vol. III. Das lest ihr dann im Advents­ka­lender.