UNICEF - Kinderrechte einfordern

Weih­nachts­ka­lender 2020 – 11. Dezember

Tag der UNICEF

Heute vor genau 74 Jahren gründeten die noch jungen Vereinten Nationen das wohl weltweit berühm­teste Kinder­hilfs­werk. Das heutige Haupt­quar­tier der UNICEF wurde 1951 in New York bezogen. Die UNICEF ist heute in über 190 Ländern vertreten, um nicht nur Kindern in Armut zu helfen, sondern auch deren Umfeld zu stärken. Haupt­säch­lich finan­ziert sich die Beiträge der Mitglieds­staaten, die sich wiederum größ­ten­teils aus eigenen Spen­den­gel­dern summieren.

Neben der welt­weiten Armuts­be­kämp­fung gehört zum Aufga­ben­ge­biet der UNICEF auch der huma­ni­täre Einsatz in Ländern, die in eine bedroh­liche Notsi­tua­tion geraten sind. Neben dem Einsatz gegen Hunger und Elend zählt auch die weltweite Aufklä­rung über die entspre­chenden Situa­tionen von Ort.

Seit 1953 gibt es in Köln ein Komitee als Vertre­tung des Kinder­hilfs­werks in Deutsch­land: UNICEF e.V. erzielt seine Einnahmen zwar größ­ten­teils durch Spenden; aber auch durch Gelder aus dem Verkauf der UNICEF-Gruß­karten. Das Werk in Köln bekommt zudem Unter­stüt­zung durch promi­nente Botschafter; Dirk Nowitzki, Sabine Chris­ti­ansen und Eva Padberg werben für die Arbeit der knapp 13.000 Beschäftigten.

UNICEF - Kinderrechte einfordern
UNICEF – Kinder­rechte einfordern

In diesem Jahr fällt hier­zu­lande, bedingt durch die anhal­tende Pandemie, das Weih­nachts­fest etwas weniger pompös aus als sonst. Besuche sind nur begrenzt möglich, und von Weih­nachts­märkten fehlt jede besinn­liche Spur der Vorfreude. Aber viel­leicht hilft es, an so einem Tag an jene zu denken, die seit Jahren mit sehr viel weniger auskommen müssen. Die Arbeit der UNICEF hilft zumindest dabei, diese Menschen nicht zu vergessen.