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Was hat Ostern mit dem Vollmond zu tun?

Alle beweg­li­chen christ­li­chen Feiertage richten sich nach dem Oster­sonntag, dem Fest der Aufer­ste­hung Jesu Christi. Im ersten Konzil von Nicäa, einer Bischofs­ver­samm­lung unter Konstantin dem Großen, wurde 325 fest­ge­legt Ostern künftig für alle Christen immer am ersten Sonntag nach dem ersten Früh­lings­voll­mond zu feiern.

In diesem Jahr ist der erste Früh­lings­voll­mond am 23. März und am 21. März ist Früh­lings­an­fang, und wir feiern den Oster­sonntag damit sehr früh am 27. März.

Also ist der Termin des Oster­festes immer mit der Bestim­mung des Vollmonds verbunden und folgt damit ganz tradi­tio­nell dem Mond­ka­lender. Die Zeit von einem zum anderen Vollmond nennt man einen „synodi­schen Monat“, der genau 29,53 Tage dauert. Da 19 Jahre fast genau 235 synodi­schen Monaten entspre­chen, wieder­holen sich die Mond­phasen alle 19 Jahre – ein Vollmond erscheint dann wieder am gleichen Monatstag.

 

Als nächsten Feiertag feiern Christen dann den Pfingst­sonntag am 50. Tag des Oster­fest­kreises, also 49 Tage nach dem Oster­sonntag.

Alle Feiertage des Oster­zy­klus

  • Fast­nachts­dienstag: 47 Tage vorm Oster­sonntag
  • Ascher­mitt­woch: 46 Tage vom Oster­sonntag
    (Eigent­lich beträgt die Fasten­zeit genau 40 Tage, aber an Sonntagen wird nicht gefastet;
    deshalb finden die Sonntage auch keine Anrech­nung auf die Fasten­zeit)

Text und Bilder:  Ilse