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… ein Sonntag in Ströhen

Etwas über Zwei­ein­halb­tau­send Lebewesen kann man in Ströhen, unweit von Wagenfeld im Landkreis Diepholz zählen. Zu den rund 1800 Einwoh­nern kommen nochmal etwa 800 Zoobe­wohner hinzu. Gemeint ist der in weiten Teilen Nieder­sachsen bekannte Tierpark Ströhen. Die kleine Gemeinde ist stolz auf ihre touris­ti­sche Errun­gen­schaft. Seit 65 Jahren ist die Anlage für Fauna und Flora Magnet nicht nur für die Tages­ur­lauber im Umkreis. Wer über den Parkplatz direkt vor den Tierpark schlen­dert, entdeckt  KfZ-Kenn­zei­chen aus den Kreisen Ostwest­falen, Schaum­burg-Lippe, Nienburg und darüber hinaus.

Nun, Tierpark ist nicht gleich Tierpark, aber was ist das besondere am Tierpark Ströhen? Anlagen dieser Art in kleinen Gemeinden glänzen übli­cher­weise mit der heimi­schen Tierwelt. Nicht so in Ströhen. Neben Pferden, Vögeln und Wald­tieren leistet sich die Kommune auch die Haltung von exoti­schen Tieren. Elefanten, Zebras und sogar Raub­katzen sind hier anzu­treffen. Unsere Redaktion nutzte das gemüt­liche Wetter am vergan­genen Sonntag, um die wenigen Kilometer in des Tierpark zu unternehmen.

Zu dem Gelände gehört ein Gestütshof mit einer großen Pfer­de­zucht. Auf der 30 Hektar großen Anlage sind des weiteren Flamingos, Lamas, einige Affen­arten vertreten. Der kleine Zoo ist zudem sehr kinder­freund­lich; ein Strei­chelzoo sowie ein über­di­men­sio­naler Aben­teu­er­spiel­platz runden den Fami­li­en­aus­flug ab. Leider wagten sich nicht alle Tiere während unseres Aufent­halts vor unsere Linse. Aber viel­leicht lädt Sie unsere kleine Bilder­aus­wahl ein, einen Sonntag in einem beson­deren Stück Natur zu erleben.

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