
Montag Morgen, die Ohren klingeln langsam aus vom jetzt schon Geschichte gewordenen …
RELOAD Festival 2016
Laut ist es gewesen, heiß in vielerlei Hinsicht, fast bis zum letzten Gitarrenriff; und ein weiterer Erfolg in der Reihe der RELOAD-Festivals in Sulingen, wie schon am Samstag Nachmittag bei der RELOAD-Pressekonferenz zu hören war:

Bei den letzten ausklingenden Riffs von Watch Out Stampede freute sich André Jürgens vom RELOAD-Organisationsteam über fast 10.000 Besucher beim diesjährigen Festival, also noch einmal eine deutliche Steigerung zum Vorjahr.
Resümee des Festivals
Zusammen mit dem RELOAD-Sicherheits-Chef Oliver Karstens und dem Maltester-Einsatzleiter Roman Kaminski gab es viel Positives zum bisherigen Verlauf zu berichten:

Für eine Veranstaltung dieser Größe – also im Verhältnis zur Besucherzahl – sei die Verletztenzahl bisher gering gewesen. Vorsorglich war die Anzahl der Einsatzkräfte im Vorjahresvergleich auf 48 verdoppelt worden, die durch 3 Rettungswagen unterstützt wurden. Die in der Regel kleineren Blessuren hätten immer schnell und gut versorgt werden können.

Ausblick
André Jürgens freute sich dann schon jetzt die ersten Bands für das RELOAD Festival 2017 ankündigen zu können. Vom 25. bis zum 27. August 2017 auf dem gewohnten Festivalgelände „Im langen Lande“ in Sulingen erwarten euch:

- Schwedens Vorzeige-Wikinger Amon Amarth
- Die Metalcore-Institution Caliban
- Die Deathcoreler Whitechapel
- Das Deutschpunk-Trio
Betontod – Massendefekt – Rogers-Punkrock
- Die Irish Folk-Freunde des RELOAD Mr. Irish Bastard
- … und viele mehr !
Security-Chef Oliver Karstens konnte ergänzend von einem insgesamt friedlichen Festival-Verlauf berichten, durch ausreichend viele Sicherheits-Mitarbeitende wurden keine Ausfälle oder Ausschreitungen beobachtet. Leider seien "Festival-typisch" auch beim RELOAD einige Diebstahlsdelikte auf dem Infield bzw. auf dem Campingplatz gemeldet worden (am Freitag sei es zu etwa 20 Anzeigen gekommen) – dem das Organisationsteam mit zusätzlichen mobilen Streifen begegnet sei. Solche Vorfälle seien sehr bedauerlich und jede/r Betroffene sollte sich melden und nicht vor einer Anzeige zurückschrecken.

André Jürgens eröffnete dann die abschließende Fragerunde – und bemerkte bei mangelnden Fragenden, dass ja wohl schon alle offenen Fragen beantwortet worden seien … dann kam aber noch das Rollstuhlfahrer-Podest zur Diskussion (Es ist direkt neben dem Regiezelt für Ton & Licht aufgebaut und soll Besuchern mit Einschränkungen ein optimales Konzerterlebnis ermöglichen).
Viele Pressefotografen mit Teleobjektiv schätzen diesen etwas erhöhten Standort um von dort relativ ungestört schöne Bilder zu machen, hatten aber zeitweilig keinen Zutritt zum oft leerstehenden Podest. Das Organisations-Team versprach für nächstes Jahr eine geeignete Regelung zu finden, um sowohl möglichen Besucher/Innen mit Einschränkung als auch "ruhesuchenden" Fotografen optimal gerecht zu werden.
André Jürgens sagte dann – gespannt auf das kommende Presseecho – "Goodbye …" zur versammelten "Pressemeute" und entließ sie mit "… bis zum nächsten Jahr!".
Bleibt uns noch die Ankündigungsseite des RELOAD Festivals 2017 zu zitieren:
(… an die treuen RELOAD-Fans gerichtet)
"… wollen wir euch aber dafür danken,
dass ihr das Festival
zu genau dem Highlight macht,
das es ist!".
Das hat sich wieder einmal deutlich gezeigt: Ein entspanntes Publikum auf einem weitläufigen Festival-Areal bei schönstem Sommerwetter mit einer großartigen Auswahl an Bands — dieses RELOAD-Erfolgsrezept sollte auch im nächsten Jahr wieder aufgehen wie Mutters Hefezopf! (… da fällt uns noch ein kleines Gender-Manko der diesjährigen Bandauswahl ein)
Wir wünschen der gesamten RELOAD-Organisation, ihren unermüdlichen Helfern und ihren mit Spannung erwarteten künftigen Acts ein fröhlich-lautes RELOAD Festivals 2017 an gewohnter Stelle, von wo aus wir auch im nächsten Jahr wieder gerne berichten werden.


