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Das ZDF beschert Freistatt „37 Grad“

Medien berichten über Medien – eigent­lich fast ein NoGo. Aber Konkur­renz belebt ja nun mal auch das Geschäft. Ein Redak­ti­ons­team des Zweiten Deutschen Fern­se­hens, das u.a. für die Erstel­lung des TV-Formats „37 Grad“ zuständig ist, beglei­tete unseren Redakteur Hari Januschke auf Schritt und Tritt. Erstellt werden soll sein Alltag bei der Bewäl­ti­gung seiner eigenen Armuts­lage. Entstanden ist die Idee durch den Kontakt zwischen der zustän­digen Regis­seurin Angela Giese und Fabian Steenken, dem Geschäfts­führer der Landes­ar­muts­kon­fe­renz (LAK) Nieder­sachsen.

Hierfür kam das Team am vergan­genen Dienstag nach Freistatt, um unsere Redak­ti­ons­räume zu besuchen und auch um unserer wöchent­liche Redak­ti­ons­kon­fe­renz fest­zu­halten. Hierbei wurden sämtliche Redak­teure im Bild fest­ge­halten. In Freistatt selbst war das TV-Team mit samt seinem Equipment zuvor zu Hause bei Hari Januschke sowie im Rittersaal.

Abschlie­ßend waren die fleißigen Reporter auch im Radio­studio des Bürger­ra­dios Freistatt, aus dem zwei mal wöchent­lich einstün­dige Radio­sen­dungen für Radio Weser.TV in Bremen (verant­wort­lich für den Bürger-Rundfunk in Bremen und Umland) gesendet werden.

Hier stand Benjamin Kruse als Projekt­leiter der Medi­en­werk­statt Freistatt (zu der das Bürger­radio Freistatt als Teil­pro­jekt gehört) für Fragen zur Verfügung und er produ­zierte mit Hari Januschke einen beispiel­haften Radio­bei­trag zum Mitfilmen für das Fernsehteam.

Der Tag selber begann mit einem Besuch in Sulingen: Start­punkt war das Jobcenter, von wo es zu einem Rundgang durch die Stadt und die Lange Straße ging.

Schon zwei Wochen zuvor war das Team in Berlin vor Ort, als Hari Januschke am Tag der Wohnungs­losen Menschen zu einer Veran­stal­tung der SPD-Bundes­tags­frak­tion einge­laden war. Im Berliner Reichstag wurden dabei Konzepte vorge­stellt, um den Natio­nalen Akti­ons­plan gegen Wohnungs­lo­sig­keit zu verwirk­li­chen, der eine Über­win­dung von Obdach- und Wohnungs­lo­sig­keit in Deutsch­land bis Ende 2030 vorsieht.

Für den „37 Grad“-Fernsehbeitrag sollen noch einige Drehtag folgen, um die Reportage zum Frühjahr 2025 fertig­zu­stellen. Über den endgül­tigen Sende­termin werden wir dann hier recht­zeitig informieren.