Generations of Rock 'n Roll im JoZZ Sulingen - 13.01.2017

Gene­ra­tions of Rock ‘n Roll – Benefiz im JoZZ Sulingen

Generations of Rock 'n Roll - R.Y.O.T., Anlasser, Autopilot Aviators und Caudawelsh - JoZZ Sulingen - 13.01.2018
Gene­ra­tions of Rock ‘n Roll – R.Y.O.T., Anlasser, Auto­pilot Avia­tors und Cauda­welsh – JoZZ Sulingen – 13.01.2018

Da ein Baum dem Wohn­con­tainer von Werner, einem lang­jäh­rigen Stamm­gast des JoZZ, während eines Herbst­sturms ein vorzei­tiges Ende berei­tete, fanden sich am 13. Januar 4 Bands und ein uner­wartet zahl­rei­ches Publikum zu einem Benefiz-Konzert im JoZZ Sulingen ein, um zumin­dest die größte Not damit ein wenig zu lindern. Alle Bands verzich­teten auf ihre Gage und statt eines Eintritts wurde mehr­mals auf die aufge­stellte Spen­denbox verwiesen, die auch eifrig genutzt wurde.

Den Anfang machten Cauda­welsh aus Sulingen. Ihre Mischung aus Punk, Rock und lustigem Lärm im Allge­meinen brachte das Publikum schon mal auf Touren. Uns fiel bei der Gele­gen­heit auf, dass wir die vier Musiker erstaun­lich selten gesehen haben, dafür, dass sie ja immerhin Einhei­mi­sche sind. Da wünschen wir uns doch noch ein paar Konzerte mehr.

Als zweite Band spielten Anlasser aus Borstel. Den soge­nannten „Schwer­last-Rock“ der Band mit deut­schen Texten durften wir schon im Oktober 2016 genießen und hier ist tatsäch­lich eine Entwick­lung zu erkennen. Insge­samt ist der Sound kraft­voller geworden und auch die Verständ­lich­keit der Texte, etwas was mir bei deut­schen Texten doch durchaus am Herzen liegt, hat sich eben­falls verbes­sert. Weiter so!

Die Auto­pilot Avia­tors sind auch nicht zum ersten mal im JoZZ. Klarer und grif­figer Punk in einer klas­si­schen Drei­er­be­set­zung, die teil­weise extra aus Schweden ange­reist war. Respekt für soviel Einsatz für einen guten Zweck. Das Publikum war inzwi­schen bester Laune und die Tanz­fläche machte ihrem Namen alle Ehre. Die Zusam­men­set­zung der Zuschauer war bei diesem Event beson­ders generationen­über­greifend, von 20 bis 70 war, glaube ich so ziem­lich alles vertreten und hatte Spaß. Dabei wurde der Anlass nie aus den Augen verloren. Wir haben nicht mitge­zählt, aber wir denken, dass doch zumin­dest genug zusam­men­ge­kommen ist, um die ärgste Not zu lindern.

Den Abschluss machten R.Y.O.T. aus Sulingen, eine sechs­köp­fige Metal­core Band, die wie stäh­lernes Konfetti über die Bühne tobt. Fürs Publikum sowohl ein echter Hingu­cker, wie auch wirk­lich was auf die Ohren. Für den Foto­grafen amtli­cher Voll­streß, da wirk­lich keiner der Akteure auch nur für eine Sekunde still steht und erstaun­li­cher­weise das ruhigste Band­mit­glied, unge­achtet des hohen Tempos, der Schlag­zeuger ist. Schweiss­trei­bender Auftritt, der aber sehr viel Spaß gemacht hat. Insge­samt ein toller Abend zu einem wirk­lich sinn­vollen Anlass.

Wir wünschen Werner viel Glück und hoffen, dass der Abend ein wenig zur Verbes­se­rung der Situa­tion beitragen konnte. Unser Dank gilt allen ehren­amt­li­chen Helfern und natür­lich Raspe, der unbü­ro­kra­tisch die Räume des JoZZ zur Verfü­gung stellte um diese Hilfs­ak­tion zu ermög­li­chen.