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La poupée monte le son“
beim Luxem­bourg Song Contest

In Basel lässt Luxemburg die Puppen tanzen

Am Sams­tag­abend, dem 25. Januar 2025, erlebte die Rockhal in Esch-sur-Alzette einen weiteren Höhepunkt der luxem­bur­gi­schen Musik­ge­schichte. Im Rahmen des zweiten Luxem­bourg Song Contest (LSC) präsen­tierten sieben talen­tierte Acts ihre Beiträge, um das Groß­her­zogtum beim Euro­vi­sion Song Contest (ESC) 2025 in Basel zu vertreten. In einem span­nenden Wett­be­werb konnte sich die erfahrene Musik­päd­agogin Laura Thorn mit ihrem Popsong „La poupée monte le son“ gegen ihre Konkur­renten durchsetzen.

Ein Abend voller Emotionen und erst­klas­siger Musik

Die Rockhal, eines der größten und bekann­testen Konzert­häuser Luxem­burgs, bot die perfekte Kulisse für dieses musi­ka­li­sche Groß­ereignis. Mit ihrer hoch­mo­dernen Licht- und Sound­technik verlieh die Halle der Veran­stal­tung eine inter­na­tio­nale Atmo­sphäre, die sowohl Jury als auch Publikum in ihren Bann zog. Moderiert wurde der Contest von Loïc Juchem und Raoul Roos, zwei beliebten Fern­seh­per­sön­lich­keiten aus Luxemburg, sowie der öster­rei­chi­schen ESC-Gewin­nerin von 2014, Conchita Wurst, die mit ihrer Präsenz und ihren humor­vollen Einlagen die Show bereicherte.

Der Abend wurde live auf RTL Télé Lëtze­buerg, RTL Radio Lëtze­buerg, Today Radio und im Internet gestreamt, so dass Fans im ganzen Land und darüber hinaus die Möglich­keit hatten, mitzu­er­leben, wie Luxemburg seinen nächsten ESC-Vertreter kürte.

Die Teil­nehmer und ihre Vielfalt

Sieben Künstler und Bands hatten sich durch das Auswahl­ver­fahren des LSC quali­fi­ziert und traten mit einer beein­dru­ckenden Band­breite musi­ka­li­scher Stile an:

Laura Thorn mit „La poupée monte le son“: Ein eingän­giger, moderner Popsong, der die Freude am Tanzen und das Leben im Moment feiert.

Luzac mit „Je danse“: Ein rhyth­mi­scher Electro-Pop-Track mit fran­zö­si­schem Charme.

Mäna mit „Human Eyes“: Eine melan­cho­li­sche Ballade mit einer starken Botschaft über Menschlichkeit.

One Last Time mit „Gambler's Song“: Ein rockiger Song über Risiko und Belohnung.

Rafa Ela mit „No Thank You“: Ein kraft­voller femi­nis­ti­scher Popsong.

Rhythmic Soulwave mit „Stronger“: Ein inspi­rie­render Titel, der Elemente aus Soul und EDM vereint.

Zero Point Five mit „Ride“: Ein dyna­mi­scher Pop-Rock-Song mit Stadioncharakter.

Jeff Spielmann: Der Mann hinter dem Erfolg

Der Erfolg des Luxem­bourg Song Contest ist eng mit dem Namen Jeff Spielmann verbunden. Der Musik­pro­du­zent und künst­le­ri­sche Leiter des LSC hat bereits vor der Rückkehr Luxem­burgs zum Euro­vi­sion Song Contest im Jahr 2024 die Fäden gezogen. Spielmann, der selbst jahrelang in der inter­na­tio­nalen Musik­branche tätig war, spielte eine Schlüs­sel­rolle bei der Orga­ni­sa­tion und Gestal­tung des Wettbewerbs.

Er äußerte sich vor der Show begeis­tert: „Der Luxem­bourg Song Contest ist nicht nur eine Plattform für unsere Künstler, sondern auch eine Möglich­keit, Luxemburg auf der inter­na­tio­nalen Bühne zu präsen­tieren. Mit jedem der Teil­nehmer beim LSC hätten wir einen Teil­nehmer, die das musi­ka­li­sche Erbe und die moderne Seite unseres Landes perfekt verbindet.“

Spielmann ist außerdem maßgeb­lich an der Förderung junger Talente beteiligt. Viele der Teil­nehmer des Wett­be­werbs wurden in seiner Künst­ler­aka­demie entdeckt und gefördert, was die Bedeutung seiner Arbeit für die luxem­bur­gi­sche Musik­szene unterstreicht.

Ein span­nendes Voting mit klarem Sieger

Das Ergebnis des Wett­be­werbs wurde durch eine Kombi­na­tion aus Jury- und Publi­kums­stimmen ermittelt. Die fünf­köp­fige Jury setzte sich aus Musik­ex­perten und ehema­ligen ESC-Teil­neh­mern zusammen, während das Publikum über Tele­vo­ting mitent­scheiden konnte.

Mit 184 Punkten (94 Jury- und 90 Publi­kums­stimmen) setzte sich Laura Thorn an die Spitze des Feldes. Ihr Song „La poupée monte le son“, eine Hommage an die Freude und Unbe­schwert­heit, konnte sowohl mit einem mitrei­ßenden Beat als auch mit einer charis­ma­ti­schen Perfor­mance überzeugen.

Auf den zweiten Platz kam die Band Zero Point Five mit ihrem Titel „Ride“ (126 Punkte), die vor allem beim Publikum gut ankam. Den dritten Platz belegte Luzac mit ihrem Electro-Pop-Song „Je danse“ (93 Punkte).

Laura Thorn: Die ideale Botschaf­terin für Luxemburg

Laura Thorn ist keine Unbe­kannte in der luxem­bur­gi­schen Musik­szene. Die talen­tierte Sängerin und Musik­päd­agogin unter­richtet am Konser­va­to­rium in Esch-sur-Alzette und hat bereits zahl­reiche junge Künstler inspi­riert. Mit ihrer klaren Stimme, ihrer Bühnen­prä­senz und ihrer Leiden­schaft für die Musik gilt sie als ideale Botschaf­terin für Luxemburg beim Euro­vi­sion Song Contest 2025 in Basel. Nach ihrem Sieg zeigte sich Laura Thorn sichtlich gerührt: „Ich bin unglaub­lich dankbar für diese Gele­gen­heit, mein Land zu vertreten. Es ist ein Traum, der wahr geworden ist. Ich hoffe, dass ich Luxemburg stolz machen kann.“

Luxemburg auf dem Weg zurück an die Spitze

Mit der Rückkehr zum Euro­vi­sion Song Contest im Jahr 2024 und dem ersten eigenen natio­nalen Vorent­scheid hat Luxemburg seine Position als aufstre­bende Musik­na­tion gefestigt. Der Erfolg des LSC zeigt, dass das Groß­her­zogtum nicht nur über beein­dru­ckende Talente verfügt, sondern auch über eine enga­gierte und wachsende Musikszene.

Mit Laura Thorn und ihrem Beitrag „La poupée monte le son“ blickt Luxemburg nun opti­mis­tisch auf den ESC 2025 in Basel. Die Vorbe­rei­tungen für die inter­na­tio­nale Bühne laufen bereits auf Hoch­touren, und die Erwar­tungen an einen Platz unter den Top Ten sind hoch. Zumindest im Semi­fi­nale sollte es für die Top Ten ausrei­chen, denn nur die garan­tieren eine Teilnahme im Finale. Es steht inzwi­schen auch fest, dass Luxemburg im 2. Semi­fi­nale am 15. Mai startet; und in diesem Semi­fi­nale ist Deutsch­land stimmberechtigt.

Luxemburg hat gezeigt, dass es nicht nur ein kleines Land ist, sondern auch eine große Stimme hat. Der Luxem­bourg Song Contest 2025 bleibt als ein unver­gess­li­cher Abend in Erin­ne­rung, der die Kraft der Musik und die Einheit Europas feierte. Wohl auch deshalb waren Pres­se­ver­treter u.a. aus Dänemark, dem Verei­nigten König­reich, aus den Nieder­landen, aus Spanien uva. anderen Nationen vor Ort.