Am 7. und 8. März 2025 findet an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) in Zusammenarbeit mit der Fakultät Sozialwissenschaften der Technische Hochschule Georg Simon Ohm Nürnberg die Jahrestagung 2025 des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit (NWRSA) statt mit folgendem Thema:
Die gesellschaftliche Verantwortung
von Sozialarbeitsforschung
Dazu ist auch eine Abordnung der Selbstvertretung wohnungsloser Menschen (SwM) e. V. eingeladen, um auch die Erfahrungen von Menschen mit Erfahrungen von Obdach- und Wohnungslosigkeit mit einzubringen.
Programm der Tagung ⪢ (PDF-Datei)
Freitag, 7. März:
Ab 11 Uhr erfolgt Anmeldung und allgemeine Begrüßung mit einer Keynote von Prof. Dr. Katrin Valentin von der EVHN. Nach dem Mittagessen folgen dann zwei Zeitblöcke mit je vier „Panels“ mit diesen Themen:
- Forschung im Rahmen von kollektiven Krisen
- Forschungsethische Herausforderungen
- Politische Dimensionen der Sozialarbeitsforschung
- Forschung und Professionalität
- „Praktischer Nutzen?“ – zum Verhältnis von Forschung und Praxis
- Forschung als Ermächtigung?
- Forschung im Kontext von Diskriminierung und ungleichen Machtverhältnissen
- Workshop:
Krisensituationen verstehen und gesellschaftlich engagiert handeln
Vor dem Abendessen ist dann ein gemeinsames Netzwerktreffen geplant zur Kontaktpflege und zum weiteren gemeinsamen Kennenlernen.
Damit ergeben sich als Schwerpunktthemen dieser Tagung:
- Forschung und Partizipation in der Rekonstruktiven Sozialarbeitsforschung
- Beiträge Rekonstruktiver Sozialarbeitsforschung zum Verständnis
kollektiver und individueller Krisen und Katastrophen und ihre Folgen - Politische Dimension von Sozialarbeitsforschung
- Zusammenhang zwischen Wissensgenerierung und Wissensanwendung
Samstag, 8.März:
Am zweiten Tagungstag folgen weitere vier „Panels“:
- Forschung in ländlichen Räumen
- Inklusion, Teilhabe, Anerkennung
- Autoethnographische Perspektiven auf Machtverhältnisse in der Sozialen Arbeit
- Critical service learning, Reallab und Community of Practice
als Sozialarbeitsforschung in und mit Gesellschaft
Anschließend folgt eine „Postersession“, die auch zur weiteren Diskussion und Vernetzung genutzt werden soll.
Gegen Mittag ist dann noch eine Abschlussveranstaltung geplant, um Ergebnisse der Tagung zusammenzufassen, einzuordnen und künftige Aktivitäten anzudenken.
Wir danken der Tagungsleitung auch im Namen der Selbstvertretung für die Einladung zur Teilnahme und werden später über unsere Erfahrungen als Experten mit Erfahrung von Obdach-Wohnungslosigkeit berichten.




