..., doch Benjamin ist am Ende der, der erfolgreich durchpustet. Die Bronzerang ist damit sicher, und bei dem Nervenkostüm hat Freistatt somit einen neuen Ehrenbürger

Große Hitze, große Fairness, großer Spaß: 9. Weser-Cup in Bremen

Bremen/Freistatt. Bei schweiß­trei­benden Tempe­ra­turen knapp über 30 Grad fand am 14. Juni 2025 der 9. Weser-Cup in Bremen statt – ein Fußball­tur­nier, das mehr als nur sport­liche Ambi­tionen vereint. Gespielt wurde auf zwei Neben­plätzen direkt am Weser­sta­dion, und im Mittel­punkt standen wie immer nicht nur Tore und Tabellen, sondern Begegnung, Gemein­schaft und Teamgeist.

Sechs Mann­schaften nahmen teil – allesamt Vertreter aus sozialen Einrich­tungen. Mit dabei waren Teams aus Oldenburg (zwei Teams), Gifhorn-Kästorf, Trave­münde, Freistatt sowie das Gast­ge­ber­team aus Bremen-Osterholz, das sich am Ende als das über­le­gene Team präsen­tierte und verdient den Turnier­sieg einfuhr.

Orga­ni­siert wurde das tradi­ti­ons­reiche Turnier von Dogan Ülcetin von therapiehilfe.de, der wie immer auf eine besondere Turnier­form setzte: Jeder gegen jeden, ohne Schieds­richter, mit 12 Minuten Spielzeit pro Partie – kleine Strei­tig­keiten auf dem Platz regelten die Teams ganz sportlich selbst. „Fairness, Respekt und Mitein­ander stehen im Vorder­grund – nicht der Pokal“, so Ülcetin.

Freistatt spielte stark, musste aber im Grup­pen­spiel gegen Gifhorn-Kästorf ein bitteres Erlebnis hinnehmen: Nach einer 2:0‑Führung verlor das Team in der Schluss­mi­nute noch mit 2:3 – ein kleiner Fußball-Schick­sals­mo­ment. Doch der Ärger war schnell vergessen, denn am Ende sicherte sich Freistatt im Penal­ty­schießen gegen die KJ-Klinik aus Oldenburg den verdienten 3. Platz.

Bremen-Osterholz domi­nierte das Turnier nach Belieben und gewann auch das Finale souverän – der Pokal blieb damit in der Hanse­stadt. Im Spiel um Platz 5 setzten sich die Kästorfer durch. Neben dem sport­li­chen Teil sorgte die große Hitze für besondere Heraus­for­de­rungen – Wasser war das Getränk des Tages, und viele Spiel­pausen wurden im Schatten oder sogar mit freiem Ober­körper verbracht.

Erfreu­lich war auch die Durch­mi­schung der Teams: Männer und Frauen standen gemeinsam auf dem Platz – ein schönes Zeichen für Inklusion und Vielfalt. Trotz der hohen Tempe­ra­turen blickten am Ende alle Betei­ligten mit einem Lächeln zurück und waren sich einig: 2026 gibt’s ein Wieder­sehen – dann hoffent­lich mit mehr Teams und etwas kühlerem Wetter.

 

Fotos & Text.: Hari Januschke