Paritaetischer -Nullrunde beim Bürgergeld 2026 ?

Droht 2026 eine erneute
„Nullrunde“ beim Bürgergeld?

Der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band beob­achtet eine wachsende Lücke zwischen Bürger­geld-Leis­tungen und den Lebens­hal­tungs­kosten armer Menschen.

Wenn jetzt erneut eine Nullrundebeim Bürger­geld für 2026 von unserer Bundes­re­gie­rung beschlossen werden sollte, sieht der Pari­tä­ti­sche eine weitere Verschlech­te­rung der Exis­tenz­si­che­rung armer Menschen.

Im Koali­ti­ons­ver­trag war noch eine gering­fü­gige Erhöhung um 12,- Euro verspro­chen worden.

Die Infla­ti­ons­rate für 2024 lag laut Statis­ti­schem Bundesamt bei +2,2% und für 2025 wird mit einer voraus­sicht­li­chen Infla­ti­ons­rate von mindes­tens 2% gerechnet.

Der Bürger­geld­satz für Allein­ste­hende von 563,- Euro müsste also auf 587,- Euro angehoben werden, nur um diesen Kauf­kraft­ver­lust auszugleichen.

Nur zur Erin­ne­rung: Die Diäten der Bundes­tags­ab­ge­ord­neten stiegen im Juli 2025 um 5,4%, was statis­tisch gesehen genau der Stei­ge­rungs­rate der allge­meinen Lohn­ent­wick­lung für abhängig beschäf­tigte Arbeit­nehmer entspricht.

Der Paritätische - drohende Nullrunde 2026 beim Bürgergeld
Der Pari­tä­ti­sche – drohende Nullrunde 2026 beim Bürgergeld

Würden die Regel­sätze zur Ermitt­lung des Bürger­geldes nicht „künstlich“ herun­ter­ge­rechnet (durch frag­wür­dige Aufstel­lung von unrea­lis­ti­schen Vergleichs­gruppen), dann müsste nach Berech­nungen des Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­bands der Bürger­geld­satz für Allein­ste­hende schon 2024 mit einem Regel­be­darf von 813,- Euro angesetzt werden.

Leider entscheiden über diese Regelsatz-Höhe aber nicht die Menschen, die das Bürger­geld beziehen (im Gegensatz zu den vom Bundestag fest­ge­setzten Diäten der Bundestags-Abgeordneten).

(zum Facebook-Post des Pari­tä­ti­sche Wohlfahrtsverbands)

Paritaetischer -Nullrunde beim Bürgergeld 2026 ?
Pari­tae­ti­scher ‑Nullrunde beim Bürger­geld 2026 ?

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