Headerbild vom ev. Kirchentag Berlin 2017 mit Karin Powsers Ausstellung

Aufruf der Selbst­ver­tre­tung Verei­nigter Wohnungs­loser zur Winter­hilfe

Die Selbst­ver­tre­tung Verei­nigter Wohnungs­loser und ehema­liger Wohnungs­loser trifft sich dieses Wochen­ende zu einem Koor­di­nie­rungs­treffen in Freistatt. Dabei hat diese Gruppe des Projekts Wohnungs­lo­sen­treffen gemeinsam beschlossen, noch einmal auf alle Menschen aufmerksam zu machen, die von der aktuellen Kälte­welle bedroht sind.

Wir bitten, alle Mitmen­schen zu unter­stützen, die in einer bedrohten Lage sind und wir haben dazu ein paar konkrete Beispiele zur Hilfe erar­beitet:

Mögliche Hilfs­an­ge­bote

  • Wir brauchen keinen Alkohol oder Mitleid – wir brauchen Schlaf­säcke, Zelte, Socken, und wärmende Schuhe.
  • Etwas Warmes braucht der Mensch.
  • Wenn ihr im Winter bei Obdach­losen wegschaut, können dadurch Menschen sterben.
  • Hand­wärmer aus der Apotheke retten Finger und Körper.
  • Machen Sie die Augen auf.
  • Offene Klei­der­ständer können Wärme spenden.
  • Menschen sind Menschen. Seht hin, die Kälte kann töten! Bitte helft!
  • Wenn ich sehe, dass ein Mensch friert, wird mir auch eine Möglich­keit einfallen um eine Form von Wärme zu schenken.
  • Menschen brauchen Wärme.
  • Helfen – jetzt und sofort.
  • KÄLTE OHNE HILFE ist Kälte OHNE WÄRME. Nur Kälte.
  • Ruft die 112, wenn ihr bemerkt, dass jemand hilflos ist.
  • Fragt euch: Was hilft direkt?
  • … Wärme, Suppe, Mull­binden, Hygie­ne­ar­tikel; eine freund­liche Nachfrage, ob jemand Hilfe möchte.
  • Lasst doch einmal eure Haus­ein­gänge aufge­schlossen.

Unsere Redaktion unter­stützt diesen Aufruf und hofft, dass er doch einige Menschen zum Nach­denken anregt und für ein wenig mehr Soli­da­rität mit notlei­denden Mitmen­schen sorgt.


Headerbild vom ev. Kirchentag Berlin 2017 mit Karin Powsers Ausstellung
Impres­sionen vom Besuch der Frei­stätter Online Zeitung / Projekt Wohnungs­lo­sen­treffen auf dem evan­ge­li­schen Kirchentag 2017 in Berlin, mit Karin Powsers Ausstel­lung „Keine Gnade auf der Straße“