Header: Feuerwehr-Wettbewerb Kirchdorf 2018

Kirchdorf sucht die Super-Feuerwehr

Wer an Wett­be­werben teilnimmt, will seinen eigenen Ehrgeiz wecken, ein gutes Ergebnis erzielen und nach Möglich­keit auch viel Spaß daran haben. Wer dabei zusieht, ist mindes­tens genauso engagiert und positiv bei der Sache. Beim Leis­tungs­ver­gleich der Feuer­wehren der Samt­ge­meinde Kirchdorf am 26. Mai 2018 in Freistatt sieht das der ein oder andere viel­leicht mit Skepsis. Sport­liche Vergleiche leben auch von Fehlern, bei Einsatz­kräften wünscht man sich die nicht.

11 Lösch­zug­mann­schaften aus 9 Ortschaften – Dörrieloh war mit drei Teams vor Ort – rückten mit Helfern, Geräten und Fahr­zeugen Richtung Feuer­wache Freistatt aus, um sich einem konkur­rie­renden Leis­tungs­ver­gleich zu stellen. Es gab drei unter­schied­liche Wett­kämpfe zu absol­vieren. Zum Beginn galt es einen Parkour aus Stroh­ballen zu umkurven. Die zweite Übung bestand darin, eine Wasser­lei­tung zu legen, um schnellst­mög­lichst einen Lösch­vor­gang durch­zu­führen. Auch die dritte Aufgabe bestand darin, Tempo zu zeigen. Rohre wurden für eine größere Leitung zusam­men­ge­steckt, um effektiv eine Brand­be­kämp­fung durch­führen zu können.

Die Schieds­richter aus Sulingen hatten abschlie­ßend die Aufgabe, eine kombi­nierte Wertung aus Tempo, Souve­rä­nität und korrekter Durch­füh­rung vorzu­nehmen. Das verkün­dete Endergebnis sah das Team von Dörrieloh II als Sieger, auf den Plätzen folgen die Wachen von Dörrieloh I und Bahren­borstel. Die Frei­stätter Feuerwehr erreichte unter 11 Teams Platz 10. Für die Zukunft muss sich aber keiner Sorgen machen, die Feuerwehr im Notfall zu verstän­digen. Alle Einsatz­kräfte gaben akribisch ihr Bestes, so, als ginge es um etwas ganz Wichtiges. Und das ist gut so, denn bei jedem kommenden Notfall muss jeder Ablauf optimal sitzen, um die dann bestehende Gefah­ren­si­tua­tion zu beherr­schen.