Titel 5 Jahre

Fünf Jahre Frei­stätter Online Zeitung – Wir rockten Sulingen

Die Party-Vorbe­rei­tungen

Vor ziemlich genau fünf Jahren, nämlich am 11. September 2014, erblickte unser kleines, aber feines Magazin das Licht der Welt. Um dies gebührend zu feiern, veran­stal­tete die Frei­stätter Online Zeitung am 14. September 2019 eine Geburts­tags­party mit Live-Musik der Bands Gentility, Jaded und Honeyt­ruck im Sulinger Jugend­zen­trum JoZZ. Der Eintritt zur Veran­stal­tung war frei, jedoch bestand für die Besucher die Möglich­keit etwas für unsere Redak­ti­ons­ar­beit zu spenden.

Matthias (li.) und Lothar (re.) - die beiden Helfer der Freistätter Online Zeitung
Matthias (li.) und Lothar (re.) – die beiden Helfer der Frei­stätter Online Zeitung

Bereits am Nach­mittag des Party-Samstags fuhren wir in voller fünf­köp­figer Redak­ti­ons­stärke sowie zwei Frei­stätter Bewohnern, die uns ihre Mithilfe für den Abend zugesagt hatten, in Richtung Jugend­zen­trum, da noch einiges vor der Party zu erledigen war. So musste zum Beispiel der Veran­stal­tungs­raum, in dem das Konzert am Abend stattfand aufge­räumt und zurecht­ge­macht werden, einige Einkäufe waren noch zu tätigen und auch das Essen für die Bands und alle Helfer musste vorbe­reitet werden.

Nachdem dann auch nach und nach die Bands im JoZZ eintrafen, konnte auch die Bühne für den Abend mit der nötigen Technik und den Instru­menten bestückt werden sowie die nötigen Sound­checks vorge­nommen werden. Danach wurde noch die Merchan­dise-Ecke der Bands mit dem nötigen Material ausge­stattet und ein Foto mit allen Betei­ligten gemacht.

Kurz vor dem offi­zi­ellen Einlass zu unserer Party wurde noch unsere Spen­denbox im Eingangs­be­reich platziert, die Bands orderten ihre Getränke zum aufwärmen und auch die ersten Gäste konnten begrüßt werden.

Die Party

Zunächst einmal versorgte unser Kollege Hari das anwesende Publikum mit Infor­ma­tionen zur Frei­stätter Online Zeitung sowie über die Music-Acts – was er übrigens vor jedem der drei Band­auf­tritte machte.

Den Eisbre­cher des Abends machte dann die Olden­burger Rockband Gentility unter dem Motto "Neue deutsche Härte". Dirk (Vocals, Guitars), Julia (Bass) und Ingo (Drums) stiegen gleich voll ein und machten bereits von Anfang an ihrem Motto alle Ehre. Mit Songs wie "Am Ende aller Tage", "Hans im Glück" oder dem Titelsong "Wir haben der Welt noch was zu sagen" von ihrem gleich­na­migen Album heizten die drei Olden­burger dem Publikum schon ordent­lich ein.

Mit ihren deutschen Texten rückt Gentility eingän­gige Refrains, nach­denk­lich stimmende Botschaften und beißende Kritik an den Übeln der Welt in den Mittel­punkt. Auch mit ihrem Stück "Im Auftrag des Herrn", eine Auskopp­lung aus ihrem kommenden Album "Urbane Dekadenz" begeis­terten sie das Geburts­tags-Publikum. Es war ein Einstieg nach Maß, den Gentility mit ihrem Auftritt auf die Bühne brachte und die Zuschauer durften auf die folgenden Acts des Abends gespannt sein.

Nach dem starken Auftritt von Gentility hieß es Bühne frei für das Nien­burger Bluesy- und HeavyRock-Trio Jaded. Unsere Redaktion begleitet die drei Jungs bereits seit geraumer Zeit und eigent­lich gibt es kaum noch etwas über Jaded zu schreiben. Die Nien­burger Combo brachte bereits von Anfang an sehr geile Auftritte auf die Bühne und sie steigern sich immer noch. Es ist nach wie vor eine Freude, die Jungs spielen zu sehen.

Bei ihrem Auftritt auf unserer Geburts­tags­party im JoZZ unter­hielten Lukas (Guitars, Vocals), Arne (Drums, Vocals) und Mirko das Publikum mit Stücken wie "Roller­co­astin' Man" und "Hellhouse Boogie" aus ihrer EP "Road Dogs", die inzwi­schen leider vergriffen ist, sowie Songs wie "Whiskey Woman" oder "Knock 'Em Dead" von ihrem brand­neuen Live-Album "Live and on the Loose", das im Lux Club in Hannover von Murray Webster aufge­nommen und von Kai Schwer­dtfeger vom Echolane Recording Studio in Bergen gemixed und gemas­tered wurde. Und mit dem Stück "Rocket Speed" präsen­tierten die drei Nien­burger einen ebenso brand­neuen Song. Es war mal wieder ein starker Auftritt hier in Sulingen und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Auch den letzten Act des Abends, die Wildes­hau­sener HardRock-Band Honeyt­ruck, begleitet die Redaktion schon seit geraumer Zeit. Und auch hier gibt es kaum noch etwas zu schreiben. Den vielen Berichten, die die Frei­stätter Online Zeitung über das Wildes­hau­sener Quintett bisher geschrieben hat, ist nicht mehr viel hinzu­zu­fügen.

Angie (Vocals), Niko (Drums), Burn Hard alias Bernd Spille (Bass), Sebastian und Immanuel (beide Guitars) begeis­terten auch an diesem Abend das Publikum mit ihrem groo­venden Mix aus Hardrock, Punk und Metal. Mit Stücken wie "Failed", "Safe, Sane, Consen­sual", "On the Fast Lane" oder "Cyber­crowd" holten Honeyt­ruck noch einmal das letzte aus dem Publikum heraus und sorgten für den krönenden Abschluss unserer Fünf-Jahres-Party.

Fazit

Alles in Allem war es ein sehr gelun­gener Abend mit drei mega­starken Bands. Und auch beim Publikum, das etwas zahl­rei­cher hätte sein können, kam diese Mischung aus Gentilitys "Neuer Deutscher Härte", dem Bluesy und HeavyRock von Jaded und dem "Female Fronted HardRock" von Honeyt­ruck sehr gut an.

Bedanken möchten wir uns bei Raspe Schu­ma­cher, der uns das Jugend­zen­trum für diese Veran­stal­tung unent­gelt­lich zur Verfügung stellte und den beiden Tontech­ni­kern Thomas und Simon, ohne die es eine recht leise Party geworden wäre. Selbst­ver­ständ­lich geht unser Dank auch an die drei Bands, die ihre musi­ka­li­schen Kräfte ebenso unent­gelt­lich zur Verfügung stellten. Und auch dem Tages­zen­trum Taff in Sulingen gebührt unser Dank für das leckere Catering für die Helfer und Bands des Abends – selbst­ver­ständ­lich ebenfalls unent­gelt­lich. Ein solches Enga­ge­ment für unsere Veran­stal­tung brachte im Vorfeld nicht jeder zu Stande – vor allem, was das Catering angeht.

Unser letzter Dank gilt noch den Zuschauern, die an diesem Abend den Weg in JoZZ gefunden haben. So durften wir auch Frank Kruse, den Bereichs­leiter der Wohnungs­lo­sen­hilfe Freistatt, begrüßen, während die anderen Mitar­beiter der Wohnungs­lo­sen­hilfe durch völlige Abwe­sen­heit glänzten. Ebenso zählten wir Sebastian "Seby" Möwert, Bassist der Band Black Sheep Burning sowie den Rock-das-Ding- und Rock-das-Schiff-Macher Frank Juschkat zu unseren Gästen.

 

Text und Fotos: Stefan