Werner Franke – Ein Leben für Mensch­lich­keit und Engagement

Am 13. Juni 2025 verstarb im Alter von 83 Jahren Werner Franke, lang­jäh­riges und überaus geschätztes Mitglied der Selbst­ver­tre­tung wohnungs­loser Menschen e. V..

Geboren am 23. März 1942 in Radebeul, führte ihn sein Lebensweg über viele Jahre nach Gummers­bach, wo er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebte, bevor er zuletzt in Berlin zu Hause war. Bis zuletzt widmete sich Werner mit großer Fürsorge der Pflege seiner Frau. Seine 61-jährige Ehe zeugte von tiefer Verbun­den­heit und Verantwortung.

Werner Franke war nicht nur Grün­dungs­mit­glied unseres Vereins, sondern auch aktiver Teil unserer Thea­ter­gruppe. Mit großem Enga­ge­ment setzte er sich uner­müd­lich für die Rechte wohnungs­loser Menschen ein – stets mit ruhiger Stimme, klarem Blick, spitzem Verstand und einem feinen Sinn für Humor. Diskus­sionen ging er nie aus dem Weg, auch wenn er dabei manchmal den roten Faden verlor – stets mit einem augen­zwin­kernden Lächeln, das viele an ihm schätzten.

Für uns war Werner weit mehr als ein Mitstreiter. Er war ein Vorbild, ein inspi­rie­render Wegbe­gleiter, ein erläss­li­cher Freund. Sein Wirken hat unsere Arbeit und unser gemein­schaft­li­ches Mitein­ander über viele Jahre geprägt. Der Verlust von Werner reißt eine große Lücke – in unserem Verein wie auch in der breiteren Gemein­schaft, die sich für soziale Gerech­tig­keit und Menschen­würde einsetzt.

Wir danken Werner Franke von Herzen für alles, was er für uns, für unseren Verein und für viele andere Menschen bewirkt hat. Sein Enga­ge­ment wird uns auch in Zukunft ein Leitstern sein. In seinem Sinne werden wir unsere Arbeit fort­setzen – für eine Gesell­schaft, in der niemand übersehen wird.

Lieber Werner, wir vermissen Dich sehr.
„Hinter den Tränen der Trauer verbirgt sich das Lächeln der Erinnerung.“