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Schöne Klänge im TAFF Sulingen

Am vergan­genen Freitag wurde im TAFF Sulingen eine nette Idee in die Tat umgesetzt. Der Tages­treff lud zu einem kleinen Konzert ein. Pianist Eberhard Brünger entführte sein Publikum in eine bunte Welt von traum­haften Melodien. Eberhard Brünger haben wir ja schon des öfteren erlebt, und waren stets begeis­tert über seine einfühl­same Art, mit Walzer­me­lo­dien, klas­si­schen Sonaten und beliebten Schlagern das Herz des Hörers zu öffnen.

Beim Auftritt im TAFF bewies er zusätz­lich Enter­tai­ner­qua­li­täten, und erzählte nette Geschichten über seine Musik­aus­wahl. Das rundete den Auftritt ab, ebenso wie die leckeren Schnitt­chen, die die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter des TAFF für die Besucher bereit­ge­stellt haben .

Auf dem Programm stand auch ein Solo-Auftritt vom Gitar­risten Udo Nedilka, diesen musste er bedau­er­li­cher­weise krank­heits­be­dingt absagen. Nedilka war aber dennoch vor Ort, denn er wollte sich den Auftritt seines Groß­meis­ters Eberhard Brünger nicht entgehen lassen. Brünger, der schon des öfteren "Schülern" seine Erfahrung mit auf den Weg gab, bezeich­nete  Udo Nedilka in der Begrüßung als einen der besten und ehrgei­zigsten Musiker, die er je erlebt habe.

Leider konnte die Frei­stätter Online Zeitung aus Zeit­gründen nicht das komplette Konzert verfolgen. Am Anfang gab es Musik von Jacques Offenbach und Robert Schuman zu hören, und schon hier wurde deutlich, welche Wirkung Brüngers Piano­s­piel auf die Gäste hatte.

Schon zu Beginn versetzte Eberhard Brünger sein Publikum mit der Elisabeth-Serenade in Verzü­ckung. Ein schwer zu spie­lendes Lied, das der Pianist mit absoluter Bravour meisterte. Udo Nedilka dankte es auf seine Weise, denn nach seinen Worten handelt es sich bei der Elisabeth-Serenade um dessen Lieb­lings­lied. Die Version seines einstigen "Lehr­meis­ters" habe ihn sehr bewegt.

Wir gratu­lieren dem TAFF in Sulingen zu dieser schönen Idee. Ein netter Abend in einer passenden Location, dass ruft nach einer Wieder­ho­lung. Wir kommen gerne wieder.

PS.: Die Elisabeth-Serenade hieß bei ihrer Entste­hung im Jahr 1951 einfach "Andante Cantabile". Der britische Komponist Ronald Binge schrieb sie für das Orchester Mantovani, für das Binge selbst musi­zierte. Für das Orchester war es schon unter diesem Titel ein großer Erfolg. Durch die Thron­be­stei­gung von Queen Elisabeth II. im Jahr darauf wurde das Stück neu aufgelegt, und wurde nun unter dem Titel Elisabeth-Serenade zu einem welt­weiten Erfolg. Mehrere Orchester und Inter­preten weltweit zählen dieses Stück zu ihrem Reper­toire, in einigen Filmen wurde die Melodie ebenfalls verwendet.

 

Fotos & Text.: Hari