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Rock'n'Booze Open Air in Bückeburg

Was ist los?

Am 8. Juni 2019 findet auf dem alten Kronen­werke-Gelände in der Nähe des Bahnhofs Bückeburg das seit 2011 statt­fin­dende Open Air statt, das seit 2014 den Namen Rock'n'Booze trägt. Der Ursprung dieses Festivals liegt im Hoffest, welches im Jahr 2011 erstmals von der Schraub-BAR veran­staltet wurde und in einem kleinen Rahmen stattfand. In den vergan­genen acht Jahren spielten hier in der ehema­ligen Resi­denz­stadt Bückeburg bereits Bands wie Impius Mundi, Jawbreaker, Monstagon, Fat Belly, V8 Wankers oder My Sleeping Kharma. In diesem Jahr sorgen The Vintage Caravan, The New Roses, Nitrogods, traten bereits 2014 hier schon einmal auf, Samavayo und Queen Of Smoke, die 2015 bereits einen Auftritt auf dem Rock'n'Booze hatten, für die Unter­hal­tung des Publikums.

Die Bands:

The Vintage Caravan

Óskar Logi (Guitar & Vocals), Alexander Örn (Bass & Backup Vocals) und Stefán Ari (Drums & Backup Vocals) – sie sind The Vintage Caravan aus Álftanes, einem Teil der islän­di­schen Stadt Garðabær. Die drei Rocker aus dem hohen Norden zeigen mit ihrem Durch­schnitts­alter von 23 Jahren eine Reife, als wären sie bereits seit Jahr­zehnten unterwegs. Bei ihrem Auftritt auf dem Eist­na­flug Festival 2012 in Neskaup­staður an der Ostküste Islands durften die Jungs den Veran­stal­tungsort nur in Beglei­tung ihrer Eltern betreten.

Danach folgten Euro­pa­tour­neen, unter anderem durch Groß­bri­tan­nien und Skan­di­na­vien, sowie viele Shows mit Bands wie Europe, Blues Pills, Grand Magus und Orchid. 2016 gingen die Isländer dann auf eine eigene Headliner-Tour durch Europa und Latein­ame­rika. Sie rockten bereits je zweimal das Roskilde Festival und das Wacken Open Air. Deswei­teren traten sie bereits beim Hellfest, dem Resur­rec­tion Fest, dem Summer Breeze, dem Graspop Metal Meeting und dem Ramblin' Man Fair auf – um nur einige Festivals zu nennen.

Bisher veröf­fent­lichten die drei Isländer vier Alben: "The Vintage Caravan" aus dem Jahr 2011, "Voyage" aus dem Jahr 2012, "Arrival" aus dem Jahr 2015 und ihr neuestes Werk "Gateways" aus dem Jahr 2018. Und nun kommen sie zum Rock'n'Booze, um sich in die Herzen und Gehör­gänge der Bücke­burger zu rocken.

The New Roses

2013 begann die Geschichte von The New Roses im beschau­li­chen Rheingau. Timmy Rough (Vocals & Guitar), Norman Bits (Guitar), Hardy (Bass) und Urban Berz (Drums), so die Namen der Band­mit­glieder, landeten mit ihrem Song "Without A Trace" in der US-Kult-Biker-Serie "Sons of Anarchy" und lieferten damit auch den Song für die "Sons of Anarchy"-Trailer-Kampagne in Deutsch­land.

The New Roses gehören, nachdem sie in den vergan­genen Jahren intensiv getourt sind, mit Sicher­heit zu den ganz wenigen neuen deutschen Rockbands, die es geschafft haben auch inter­na­tional auf Tournee zu gehen. Sie standen euro­pa­weit bereits über 300 mal auf den Club- und Festi­val­bühnen. Zu den High­lights zählen hier ihre Shows beim Hellfest, dem Sweden Rock Festival, dem Masters of Rock, dem Hard Rock Hell, dem Winter­Storm und dem Champions League Festival.

Sie plat­zierten sich mit ihren beiden Alben "Dead Man's Voice" aus dem Jahr 2016 und "One More For The Road" aus dem Jahr 2017 in den Top 20 der deutschen Album-Charts und ernteten auch inter­na­tional erst­klas­sige Kritiken in der Rock-Presse. Ihre Singles "Life Ain't Easy", "Every Wild Heart" und "One More For The Road" wurden mit über 6.000 Plays zu Dauer­bren­nern in den deutschen Rock-Radios und gehören mitt­ler­weile zum festen Programm der hiesigen Rock-Sender.

Die vier Rhein­gauer wurden 2018 als erste deutsche Band überhaupt vom KISS-Manage­ment zur The KISS Kruise einge­laden, die von Florida auf die Bahamas führte. Und nun kommen die Jungs auch nach Bückeburg.

Nitrogods

Nitrogods, das Trio, bestehend aus dem außer­ge­wöhn­li­chen Frontmann und Sänger Oimel Larcher und den beiden Ex-Thun­der­head und -Primal Fear-Musikern Henry Wolter und Klaus Sperling, zele­briert den Rock'n'Roll in einer solch ursprüng­li­chen und unge­zü­gelten Weise, die an die gitarren-zerschmet­ternden Zeiten von The Who und Motörhead erinnert. Sie spielen dreckigen und bösen Rock'n'Roll vom Aller­feinsten, der einem die Freu­den­tränen nur so in die Augen treibt.

Die drei Jungs rocken jede Bühne in Grund und Boden. Und das tun sie im alten Stil – ohne tech­ni­sche Hilfs­mittel wie Computer oder ähnliches Zeug, just plug and play. Eben ehrlicher und hand­ge­machter Rock'nRoll.

Nach ihrem Debüt­album "Nitrogods" aus dem Jahr 2012, mit dem sie auch Rock'n'Roll-Größen wie den Nazareth-Sänger Dan McCaf­ferty und den Motörhead-Gitar­risten "Fast" Eddie Clarke (+ 2018) begeis­terten, erschien im Jahr 2014 ihr zweites Album "Rats & Rumours". Nitrogods nahm dieses Album komplett analog auf um ihren Rock'n'Roll authen­tisch rüber zu bringen. 2014 war das Trio Teil der German Metal Attack Tour und konnte dabei vollends über­zeugen. In den Jahren 2015 und 2016 waren die "Götter" beinahe unun­ter­bro­chen euro­pa­weit in Clubs und auf Festivals wie dem Rock Harz Festival, dem Bang Your Head Festival oder dem Rock'n'Roll Train Festival live zu sehen und natürlich zu hören. Ihr drittes und neuestes Album "Roadkill BBQ" erschien dann im Jahr 2017. Jetzt bringen sie ihren dreckigen Rock'n'Roll zum zweiten Mal nach 2014 in die ehemalige Resi­denz­stadt der Graf­schaft Schaum­burg-Lippe.

Samavayo

Die Geschichte von Samavayo, das sind Behrang Alavi (Guitar & Vocals), Stephan Voland (Drums & Back­ground Vocals) und Andreas Voland (Bass & Back­ground Vocals), ist lang und kurven­reich. Von Veröf­fent­li­chungen auf dem eigenen Label bis hin zu Major-Kontakten, von Auftritten im Jugend­zen­trum bis auf die großen Szene-Festivals. Und das alles, wenn man einmal vom Verlust ihres Gitar­risten Marco Wirth im Jahr 2013 absieht, ohne perso­nelle Umbe­set­zung. Halt ein klas­si­scher DIY-Weg mit vielen Ups & Downs. Samavayo haben ihren mit Enttäu­schungen und Erfolgen gepflas­terten Weg gefunden und haben heute in der Szene zwischen Heavy, Stoner und Psyche­delic Rock einen exzel­lenten Namen.

Mit ihrem neuen Album "Vatan" ziehen Samavayo neue Karten aus dem Ärmel – frisch, zeitgemäß, heavy, progressiv, groovend. Ein Album, das aufge­nommen wurde um die Energie ihrer Live-Show auf Tape zu bringen und das die Band auf ihrem Höhepunkt und in Bestform zeigt. Der Titelsong "Vatan" ist nicht nur durch die persi­schen Lyrics auffällig – ein Gedicht der irani­schen Schrift­stel­lerin Simin Behbahani, welches sich mit dem Begriff Heimat ausein­an­der­setzt – sondern auch durch die orien­ta­li­schen Einflüsse in Gesang und Melodie. Der Song "Preva­ri­ca­tion Nation" ist ein komplexes Prog-Metal-Ungeheuer – psyche­de­lisch, heavy und vertrackt. Das Stück "Sirens" hat ebenso progres­sive Einflüsse und tribal-artige Rhythmen, feiert aber gekonnt den Godfather of Metal und den Prince of Darkness ohne dabei als Sabbath-Klon zu gelten. Die Band hat sich mit diesem Album neu erfunden ohne ihre Stärken aufzu­geben. Textlich tief­grei­fend und politisch motiviert greifen sie aktuelle, fast tages­po­li­ti­sche Themen auf. Mit diesen und vielen anderen Songs aus ihren bisher erschie­nenen Alben werden sie am zweiten Juni-Samstag das Gelände der alten Kronen­werke zum Beben bringen.

Queen Of Smoke

Konny (Vocals & Guitars), Lucky McClain (Guitars & Sidekick Vocals), Timothy Brent (Bass & Backing Vocals) und Denny (Drums & Percus­sion) sind mit ihrer Band Queen Of Smoke die Local Heroes auf dem Rock'n'Booze Open Air. Sie unter­halten das Publikum mit schweiß­trei­bendem und blues-trie­fendem Power-Rock, der auch vor Punk- und Metal-Einflüssen keine Angst hat.

Wenn Sänger Konny seine bluesigen Texte mit einer Menge Soul ans Mikro weiter­gibt, die Les Paul von Gitarrist Lucky mal geprügelt und mal gestrei­chelt wird oder Drummer Denny erbar­mungslos auf seinen Kesseln groovt – dann ist Bassist Timmy der einzige der still bleibt und den Sound mit einem dröh­nenden Bass komplet­tiert. Bei Queen Of Smoke treffen klas­si­sche Einflüsse von Bands wie The Who und den Rolling Stones auf die Einflüsse jüngerer Rock-Bands wie Guns N'Roses oder den Misfits. Ange­rei­chert wird das alles dann noch durch die Einflüsse moderner Music-Acts wie Alter Bridge, Pantera oder Black Stone Cherry.

Das Rock'n'Booze erwartet die Lokal­ma­ta­doren, deren Lyrics "straight outta life" und deren Riffs "straight outta heart" sind.

Gut zu wissen

Rock'n'Booze-Tickets gibts zum Preis von 25 Euro online bei etix und an den folgenden Vorver­kaufs­stellen:

Das Festival-Gelände liegt direkt am Bahnhof Bückeburg und ist daher sehr gut mit dem Zug erreichbar. Für alle, die mit dem Auto anreisen möchten, stehen ausrei­chend Park­plätze gegen eine Gebühr von 2 Euro zur Verfügung.

Für Essen und Trinken zu fairen Preisen ist gesorgt.