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Koor­di­nie­rungs­treffen in Haus Wegwende – Unter neuem Namen wird die Zukunft geplant

Das Koor­di­nie­rungs­team des Projekts Wohnungs­lo­sen­treffen traf sich am 23. und 24. Oktober 2018 im Frei­stätter Haus Wegwende zu einem weiteren Arbeits­treffen. Zur Vorbe­rei­tung auf die neue Projekt­phase mit dem geplanten vierten Wohnungs­lo­sen­treffen Herzogs­äg­mühle 2019 in Ober­bayern können wir Dr. Stefan Schneider (Leiter des Orga­ni­sa­ti­ons­teams und einer der Gründer des Projekts) mit seinen Einlei­tungs­worten zitieren: „Das kommende Wohnungs­lo­sen­treffen ist in 9 Monaten. Also so lange, wie eine Schwan­ger­schaft dauert.“

Eine schöne Beschrei­bung, wenn man an die Vorbe­rei­tungen für das nächste Wohnungs­lo­sen­treffen denkt, die mit dieser Veran­stal­tung begonnen haben. Neun Monate sind zwar eine lange Zeit – wenn man aber bedenkt, dass die ca. 30 Teil­nehmer, die auch dieses Mal aus allen Teilen Deutsch­lands und darüber hinaus angereist waren, nur selten die Chance haben, sich zu treffen, um genau das zu planen, ist der zeitliche Puffer aber nicht mehr so groß.

Nun könnte man sagen, nach drei gelun­genen Wohnungs­lo­sen­treffen in Freistatt wäre genügend Routine vorhanden. Vieles innerhalb der Vorbe­rei­tung kommt ja auch vertraut vor. Dennoch gibt es gegenüber den ersten drei Treffen einige Verän­de­rungen. Zum einen wäre da der Ort: Nach drei mal Freistatt in den Jahren 2016 bis 2018 wird vom 21. bis zum 28. Juli 2019 erstmals Herzogs­äg­mühle in Ober­bayern Ort des Gesche­hens sein. Die Diakonie in Bayern war während der zwei Tage mit vier Teil­neh­mern vor Ort, um die örtlichen Gege­ben­heiten zu präsen­tieren.

Eine wesent­liche Frage stand aber ebenfalls im Raum: Wie soll die neue selbst­ver­wal­tete Orga­ni­sa­tion in Zukunft heißen? Nach zwei Tagen inten­siver Diskus­sion stand fest, unter dem Namen Selbst­ver­tre­tung Wohnungs­loser Menschen soll das Wohnungs­lo­sen­treffen Herzogs­äg­mühle 2019 vorbe­reitet und orga­ni­siert werden. Bis dahin bleibt viel zu tun, vor allem hoffen alle, dass die finan­zi­elle Unter­stüt­zung das Kind weiter zum Laufen bringt. Wir drücken in jedem Fall die Daumen, und wer mit drücken will, unter­stützt das Vorhaben ebenso sinnvoll.