• • • Weitere Drainage-Arbeiten Die Heide wurde, nachdem der Graben ausgehoben war, ganz gleichmäßig auf der Sohle verteilt und fest getreten. Dann wurde eine lange Holzstange genommen, acht bis zwölf Rohre darauf gesteckt, die Stange mit den Röhren auf die im Graben festgestampfte Heide gelegt, mit Heide überdeckt und gleichmäßig fest […]
Jens
• • • Das Ausstreuen des Kunstdüngers wurde im Laufe des Winters ausgeführt, in den Monaten Dezember und Januar. Wenn dann das Moor vom Frost aufgetaut und sich das Schneewasser sich verzogen hatte (Ende Februar bis Anfang März) konnte man mit der Bearbeitung anfangen. Erschwerte Arbeit mit Pferdegespannen Die Bearbeitung der Heukulturen […]
Da der Dezember vor dem Jahreswechsel traditionell eine besinnliche Zeit des Nachdenkens ist, hatte dazu passend die Partei DIE LINKE am 12. Dezember 2019 nach Berlin eingeladen, um eine angemessene Trauerfeier abzuhalten: Zum 2020 anstehenden 15-jährigen „Jubiläum“ der Arbeitsmarktreform von 2005 – das umgangssprachlich gerne als „HARTZ IV“ bezeichnet wird. […]
• • • Ausbau der Anstalten Im Jahre 1900 wurde auch mit dem Bau von Wohnungen für die Angestellten begonnen. Zuerst wurde das Haus für den Leiter des Torfwerkes, Herrn Seidel (lt. Zusatz von Herrn von Lepel; meine spätere Dienstwohnung) und ein Gebäude zur Unterbringung für die Gespanne des Torfwerks – sechs […]
• • • Erschwerte Graben-Arbeiten War nun eine Strecke von 10 bis 20 Meter lang der untere Brenntorf ausgebaggert, so riss der obere helle Moortorf oft bis hinter und neben der Maschine, sogar auch von der anderen Seite des Durchstichs und rutschte so von beiden Seiten in den ausgegrabenen Torfgraben, so dass […]
• • • Im nassen Moor Da wir vorher nie längere Regenperioden gehabt hatten, und die Aue einen hohen Wasserstand aufwies, staute sich das Wasser auch in den Wiesen, dadurch wurde unsere Arbeit gleich zu Anfang sehr erschwert. Um nun vorwärts zu kommen und das Wasser nach Möglichkeit abzuhalten, mussten wir den […]
• • • Beginn des Torfstechens Im März 1901 begannen wir mit dem Torfstechen. Zu diesen Arbeiten wurden, da es bei uns noch an Arbeitskräften mangelte, 86 russisch-polnische Arbeiter und 12 Frauen angenommen, die in den neugebauten Baracken des heutigen Neu-Freistatt ihr Heim fanden. Eine Küche war auch vorhanden, in der ein […]
• • • Standortsuche für die neue Moorkolonie Durch die dortigen Einwohner wurden wir nun auf die große Drohner Heide bei Dielingen in Westfalen aufmerksam gemacht. Wir lenkten unsere Schritte sogleich dorthin und besprachen mit den dortigen Bauern die Sache. In den nächsten Tagen nahmen wir dann Bodenuntersuchungen vor, welche ergaben, dass […]
• • • Kultivierungsarbeiten im Moor Diese Mullwehflächen ohne jede Vegetation wurden mit Heideplaggen oder Wollgraswurzelstücken bepflanzt, in ein bis zwei Verband Gräben gezogen, die Grabenwälle mit zwei Reihen Birken bepflanzt, um den Winden keinen freien Zutritt zu diesen Flächen zu bieten. Die Kultivierungsarbeiten zur Anlage von Acker und Wiesen der Ödland Flächen […]
Einleitung Als im vergangenen Jahr Herr Pastor Janßen an mich herantrat mit der Bitte, einen Überblick über die Kultivierung des Moores und meine damit verbundene Tätigkeit schriftlich darzulegen, wurde es mir klar, wie fest ich mit den Mooren verwachsen bin. Als Kind, am Rande desselben geboren, erhielt mein Leben durch […]

